"Wir stehen vor dem Nichts"

  • vonDPA
    schließen

Blankenburg(dpa). Nach der tödlichen Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Blankenburg im Harz warten die Anwohner auf Lösungen. Die Wohnungen von drei Hauseingängen sind voraussichtlich wochenlang nicht bewohnbar. "Wir stehen vor dem Nichts", sagte Bewohnerin Manuela Brüst. Am Sonntag seien durch das Technische Hilfswerk (THW) weitere Arbeiten durchgeführt worden, um das Gebäude abzusichern, teilte Bürgermeister Heiko Breithaupt (CDU) der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Wohnungen hätten zumindest kurzfristig in Begleitung von Einsatzkräften betreten werden können.

Bei der Explosion in dem Wohnblock am Freitag wurden ein Mensch getötet und 15 verletzt. Die Leiche war am Wochenende nach Polizeiangaben noch nicht identifiziert. Es könnte sich nach früheren Ermittlerangaben um den 78 Jahre alten Mieter handeln. Die Ursache für das Unglück werde weiterhin untersucht, teilte die Polizei mit. Derzeit gehe man weiter davon aus, dass Gasflaschen zur Explosion führten. Am Montag solle entschieden werden, ob die Leiche obduziert werde.

Einige Mieter nun in Hotels

Breithaupt sprach erneut von einem "Bild der Verwüstung". Am Unglücksort war die Straße übersäht von Glassplittern, dort geparkte Autos waren stark beschädigt worden. Am Samstagabend teilte Breithaupt mit: "Die Mieter haben persönliche Gegenstände aus ihren Wohnungen geholt. Derzeit sind zwei Mietparteien in möblierten Notwohnungen und zwei Mietparteien in Hotels untergebracht", ergänzte er.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare