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Schwere Unwetterfront zieht über Europa – Mehrere Menschen sterben

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Von: Jan Oeftger

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Unwetter sorgen in weiten Teilen Europas für Chaos. Mindestens 13 Menschen kommen ums Leben. Der Deutsche Wetterdienst spricht Warnungen aus.

Offenbach – Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Unwettern vor allem im Südosten Deutschlands. In anderen Ländern gibt es durch das Unwetter sogar Tote zu beklagen. An der deutschen Grenze zu Österreich ist bis Samstagmorgen mit „extrem ergiebigem Dauerregen“ zu rechnen. Zudem könnte es im Nordosten vereinzelt starke Gewitter geben.

Im Mittelmeerraum und Österreich hat es durch die Unwetter bereits mindestens 13 Tote gegeben. Auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika sind am Donnerstag (18. August) sechs Menschen durch die starken Unwetter getötet worden. In anderen Landesteilen Frankreichs gab es Unwetter-Schäden und Überschwemmungen. Auch in Italien kamen Menschen ums Leben. Laut Medienberichten wurden in der Toskana ein Mann und eine Frau von umstürzenden Bäumen getroffen. In Österreich starben fünf Menschen bei den Unwettern. Im Süden des Landes wurde der Verkehr stark behindert.

Erst im Juni führten schwere Unwetter in Österreich zu Murenabgängen. Ganze Orten waren von der Außenwelt abgeschnitten.

In Österreich starben bei schweren Unwettern fünf Menschen. Nun wird auch für Deutschland gewarnt.
In Österreich starben bei schweren Unwettern fünf Menschen. Nun wird auch für Deutschland gewarnt. © Markus Angerer/dpa

Hochwasser-Gefahr steigt: Schwere Unwetter auch in Deutschland erwartet

Die Unwetter könnten nun auch Richtung Deutschland ziehen. Für den Süden Bayerns und Teile Baden-Württembergs warnt der DWD vor Dauerregen und den Folgen des starken Regenfalls. Am Alpenrand kann es bis Samstagmorgen 140 Liter pro Quadratmeter regnen. In anderen Teilen Bayerns und dem äußersten Südwesten Baden-Württembergs hält der DWD 50 bis 80 Liter pro Quadratmeter für möglich.

Durch die starken Regenfälle könnte es zu Überflutungen von Kellern und Straßen kommen. In Bächen und Flüssen könnten Hochwasser entstehen. Zur Sicherheit wurde die Bevölkerung dazu aufgerufen, Fenster und Türen zu schließen.

Auch im Osten und Nordosten könnten Unwetter auftreten, wie der DWD mitteilte. Am Freitag (19. August) sind schwere Gewitter mit Starkregen möglich. Dabei könne es zudem Hagelschauer und Windböen geben. Außerdem können am Abend Schauer- und Gewitterwolken vom Nordwesten und Westen her aufziehen. Schon im Juni hatte es in Deutschland starke Unwetter gegeben. Im Mai bildeten sich in einigen Regionen sogar Tornados. (jo/dpa)

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