Zu wenig Bewegung

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Genf (dpa). Eine Stunde Bewegung am Tag ist nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation WHO ausreichend für Kinder und Jugendliche - doch das schaffen nur wenige. Laut einer WHO-Studie bewegt sich weltweit nur ein Fünftel der Elf- bis 17-Jährigen so viel.

Auch deutsche Jugendliche schneiden in der Studie im Fachmagazin "The Lancet" von diesem Freitag schlecht ab: 79,7 Prozent der Jungen und 87,9 Prozent der Mädchen waren 2016 körperlich nicht aktiv genug. "Wir hatten eine elektronische Revolution, die die Bewegungsmuster von Jugendlichen offensichtlich verändert hat - und sie dazu anregt, mehr zu sitzen, weniger aktiv zu sein, mehr zu fahren, weniger zu gehen", sagt Leanne Riley, eine der Co-Autorinnen der Studie.

Die WHO hatte eigentlich das Ziel ausgegeben, den Anteil der Jugendlichen mit zu wenig Bewegung bis 2030 auf 70 Prozent zu senken. "Dieses Ziel können wir nicht einhalten, wenn sich diese Trends fortsetzen", sagt Regina Guthold, Studienautorin und WHO-Expertin für die Gesundheit von Jugendlichen.

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