Vogelsterben in den USA und in Kanada

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Washington (dpa). Binnen weniger Jahrzehnte ist der Vogelbestand Nordamerikas einer Studie zufolge um fast drei Milliarden Vögel geschrumpft. Die Populationen in den USA und Kanada seien seit 1970 um insgesamt 29 Prozent zurückgegangen, berichten Forscher im Fachmagazin "Science". Mehr als 90 Prozent des Rückgangs entfallen demnach auf zwölf Vogelgruppen wie Spatzen, Finken und Schwalben. Die weitverbreiteten und auch bei uns bekannten Vögel beeinflussen die Nahrungskette und das Ökosystem enorm, beispielsweise indem sie Samen verteilen oder Schädlinge fressen. Den Forschern um Ken Rosenberg von der Cornell University zufolge ist die Natur Nordamerikas inzwischen sehr stark durch menschliche Eingriffe beeinflusst.

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