Tote sind identifiziert

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Bozen/Luttach(dpa). Das Landesgericht Bozen will heute prüfen, ob der Verursacher des tödlichen Autounfalls von Südtirol im Gefängnis bleibt. Das bestätigte die Polizei in Bozen am Dienstag. Der 27-jährige Südtiroler war am Sonntag im Wintersportort Luttach in eine Gruppe junger Menschen gerast. Sieben deutsche Urlauber starben durch den Unfall unter Alkoholeinfluss. Nach Polizeiangaben muss entschieden werden, ob der Mann in Untersuchungshaft bleibt, unter Hausarrest kommt oder freigelassen wird.

Von den zehn weiteren Menschen, die bei dem nächtlichen Unglück verletzt wurden, waren am Dienstag noch zwei in Intensivbehandlung. Das sagte Lukas Raffl vom Südtiroler Sanitätsbetrieb am Dienstag. Bei einer Person, die in Bozen in der Klinik liege, sei der Zustand kritisch. Bei einer zweiten Person in Bruneck wurde der Zustand als stabil bezeichnet. Vier weitere Patienten seien in den Krankenhäusern, auf die sie verteilt worden waren, auf dem Weg der Besserung. Die anderen konnten die Hospitäler verlassen.

Die Toten sind identifiziert. Allerdings wurden weiterhin keine offiziellen Details zum Alter und zur ganz konkreten Herkunft der Opfer in Deutschland genannt.

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