Strafe nach tödlicher Patientenverwechslung

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Neumünster(dpa). Für eine tödliche Patientenverwechslung ist eine Altenpflegerin vom Amtsgericht Neumünster zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Die 52-Jährige gab die Patientenverwechslung am Mittwoch zu, Sie muss wegen fahrlässiger Tötung zugleich 2400 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen. Richter Tees Bremer hielt es für erwiesen, dass die examinierte Pflegekraft am 29. April 2017 durch die Verabreichung von 100 Milliliter Polamidon den Tod einer 67-jährigen Patientin in Neumünster fahrlässig verursachte.

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