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Rückruf von Getränk: Brauerei warnt - Flasche kann bersten

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    Jan-Frederik Wendt
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    Sarah Neumeyer

Achtung, auf keinen Fall trinken! Ein Getränk kann mit Hefezellen kontaminiert sein. Die Flasche kann platzen.

  • Immer wieder gibt es in Deutschland Rückrufe
  • Grund für den Rückruf* bei Lebensmitteln sind oft Verunreinigungen, Keime und Bakterien
  • Auch Getränke und Bio-Produkte sind von Rückrufen betroffen

Update vom Mittwoch, 02.09.2020, 11.10 Uhr: Die Brauerei Aldersbach informiert über einen Rückruf des Getränkes „Aldersbacher Iso-Sport“. Wie das Unternehmen nun mitteilte, wurde die Abfüllung in einzelnen Flaschen der Abfüllcharge durch Hefezellen kontaminiert. Dadurch kann es zu einer ungewollten Gärung kommen. Bei einer fortdauernden Gärung ist nicht auszuschließen, dass einzelne Flaschen aufgrund des steigenden Innendrucks bersten könnten, dies berichtet auch produktwarnung.eu.

Betroffen sind Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 17.4.2021. Laut einer Pressemitteilung der Brauerei Aldersbach sei schon eine Rückruf-Aktion durchgeführt worden. Trotzdem sei nicht auszuschließen, dass sich immer noch einzelne Produkte bei Endverbrauchern befinden. Alle Kunden, die das Produkt bereits gekauft haben sollen es in der jeweiligen Verkaufsstelle zurückgeben. Betroffene Flaschen werden ersetzt.

Bio-Produkt im Rückruf: Es kann sich Schimmel bilden

Update vom Samstag, 29.08.2020, 11.07 Uhr: Das Unternehmen Naturlií informiert über einen Rückruf von einem Bio-Produkt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich auf dem Produkt Schimmel gebildet hat. Betroffen von dem Rückruf ist folgendes Produkt eines dänischen Herstellers: „Naturlií Bio Veganes Streichfett" in der 225-Gramm-Packung.

Durch die mögliche Schimmelbildung ist das Streichfett zum Verzehr ungeeignet. Wie das Unternehmen mitteilt, kann es aufgrund einer unterbrochenen Kühlkette während der aktuellen Sommerwärme zur Bildung von Schimmel gekommen sein. „Dieses Problem trat auf, obwohl bei Stichproben, die wir an ausgelieferter Ware vornahmen, keinerlei Spuren von Schimmel nachgewiesen werden konnten“ , erklärt Henrik Lund, CEO von Naturlií Foods. 

Betroffenes ProduktNaturlií Bio Veganes Streichfett (225g)
HerstellerGrønvang Food Aps, Vejen (Dänemark)
EAN-Code5701977062415
Mindesthaltbarkeitsdatum24.09.2020, 07.10.2020

Bio-Produkt im Rückruf: Kunden wird Kaufpreis erstattet

Die Schimmelsporen seien allerdings von Verbrauchern schnell erkennbar. Zusätzliche Tests sollen eine Wiederholung des Vorfalls vermeiden. Kunden, die das vom Rückruf betroffene Streichfett (vegan) bereits gekauft haben, sollen das Produkt bei Schimmelbefall umgehend entsorgen und bekommen den Kaufpreis bei Naturlií Foods erstattet. Eine Rückgabe im Handel soll auch möglich sein, wie produktwarnung.eu berichtet.

Rückruf von Bio-Produkt: Mehrere Bundesländer betroffen

Auch unabhängig von der Schimmelbildung können sich Verbraucher den Kaufpreis erstatten lassen. Das Produkt wird über verschiedene Lebensmitteleinzelhändler in folgenden Bundesländern verkauft:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Rückruf von Jollyroom: Produkt kann zum Ersticken des Kindes führen!

Update vom Sonntag, 23.08.2020, 12.30 Uhr: Die Jollyroom GmbH meldet Sicherheitsmängel bei zwei ihrer Produkte. Diese können für Kinder zur Gefahr werden. Vom dem Rückruf betroffen sind folgende Produkte: der Kinderwagen „North 13.5 Maxi Jogger“ und der „Moweo Hochstuhl Lucas 2 in 1“.

Jollyroom startet Rückruf: Kinderwagen kann für Kind zur Gefahr werden

Grund für den Rückruf des „North 13.5 Maxi Jogger“ mit den Artikelnummern 649561, 649562, 708776 und 708777 ist ein mögliches Sicherheitsrisiko, wie es bei dem Verbraucherportal produktwarnung.eu weiter heißt. Der Kinderwagen erfüllt nicht die Stabilitätsanforderungen. Das könnte nach Angaben des Unternehmens Jollyroom dazu führen, dass der Kinderwagen kippt und sich das darin befindende Kind verletzten könnte.

Jollyroom ruft daher dazu auf, die Verwendung des Produktes mit den Artikelnummern 649561, 649562, 708776 und 708777 unverzüglich einzustellen. Vom Rückruf ist „North 13.5 Maxi Jogger 2“ nicht betroffen.

  • Typ: „North 13.5 Maxi Jogger“
  • Produkt: Kinderwagen
  • Artikelnummern: 649561, 649562, 708776, 708777

Jolly startet Rückruf zu Hochsitz: Produkt kann zu Ersticken führen

Der „Moweo Hochstuhl Lucas 2 in 1“ könnte ebenfalls eine Gefahr für das Kind darstellen. Sollte das Kind laut Jollyroom unangeschnallt im Stuhl sitzen, besteht die Gefahr, dass das Kind unten durch die Beinöffnung rutscht und mit dem Kopf hängen bleibt. Das kann zum Ersticken führen! Die Nutzung des Hochstuhls „Moweo Hochstuhl Lucas 2 in 1“ ist einzustellen.

  • Typ:  Moweo Hochstuhl Lucas 2 in 1
  • Artikelnummer: 884357, 884358 

Update vom Samstag, 22.08.2020, 10.30 Uhr: Die Schweizer Firma Migros hat einen Rückruf des Artikels „M-Classic Happy Hour Rösti Balls“ bekannt gegeben. Grund ist, dass sich in dem Produkt kleine rote Glasteile befinden können, so das Verbraucherportal produktwarnung.eu. Glasteile können zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum und zu inneren Verletzungen und Blutungen führen.

Viele Verbraucher würden in Grenznähe zur Schweiz wohnen, so das Portal. Und dort auch einkaufen. Bei Verzehr des Produktes „M-Classic Happy Hour Rösti Balls“ vom Migros können gesundheitliche Schäden auftreten. Das Produkt soll nicht konsumiert und in die Filialen gebracht werden - dort wurde es bereits aus den Regalen entfernt.

  • Artikel: M-Classic Happy Hour Rösti Balls (gefüllt mit Gruyère)
  • Verkaufsstellen: Migros-Filialen, LeShop
  • Artikelnummer: 160178700000
  • Mindestens haltbar bis: 07.2021, 09.2021, 10.2021
  • Verkaufspreis: CHF 3.95

KiK startet Rückruf von Damenuhren: Freisetzung von Nickel kann zu Allergien führen

Update vom Donnerstag, 20.08.2020, 09:30 Uhr: Bei KiK wurde Schmuck für Damen aus dem Verkauf genommen - nun folgte der Rückruf der betroffenen Produkte. Die Gefahr geht von den Metallarmbändern der Uhren aus, bei denen eine erhöhte „Nickellässigkeit“ besteht. Damit ist eine Freisetzung von Nickel durch Schweiß bei langanhaltendem Hautkontakt gemeint. Dieser freigesetze Stoff kann bei Berührung zu einer allergischen Reaktion (Kontaktallergie) führen.

Von Rückruf betroffen:

Verkäufer: KiK Textilien und Non-Food GmbH

Artikel: Damen Metallarmbanduhr (gold und silber)

Auftrag: 1115937

Submissionsnummer: P109485 und P109536

Warengruppe: 592

Das Verbraucherportal produktwarnung.eu hat auf den Rückruf bei KiK aufmerksam gemacht. Der betroffene Schmuck sollte nicht mehr getragen oder anderweitig verwendet werden. Das Produkt kann zurückgegeben werden. Der Käufer erhält dann den Kaufpreis zurück.

Das Verbrauchermagazin produktwarnung.eu informiert über einen Rückruf bei KiK. Damenuhren können Allergien auslösen.

Rückruf für Kinderwagen: Warnung! Buggy birgt Gefahr für Kinder

Update vom Freitag, 14.08.2020, 09:50 Uhr: Kinder sollen durch einen aktuellen Rückruf geschützt werden. Hier wird ein Buggy zurückgerufen, der eine Gefahr für Kinder und Eltern darstellen kann. Ein Schiebebügel kann sich lösen, wodurch Sturzgefahr für das Kind besteht. Dieses Produkt ist betroffen:

Von Rückruf betroffen:

Hersteller: Thule Group

Produkt: Thule Sleek Buggy 

Produktnummer: 11000001-11000019 - Befindet sich auf dem Produkttypenschild, auf dem unteren Teil des Buggyrahmens

Betroffene Herstellung: Mai 2018 bis September 2019 

Allerdings gibt es auch Produkte, bei denen das Problem bereits behoben wurde. Diese erkennt man daran, dass sich ein Sticker mit der Aufschrift „QC 2020” auf dem Rahmen befindet. Diese können ebenso sicher verwendet werden, wie alle Produkte die ab Oktober 2019 gefertigt wurden.

Wer im Besitz eines betroffenen Buggy's ist, sollte diesen nicht mehr benutzen. Der Rahmen wird kostenlos von dem Hersteller Thule getauscht. Betroffene können sich unter thulesleek19@thule.com direkt an den Kundendienst wenden.

Kinder in Gefahr: Buggy von Thule im Rückruf

Rückruf bei Chevrolet: Menschen könnten im Kofferraum eingesperrt werden

Update vom Freitag, 14.08.2020, 06:30 Uhr: Ein recht kurioses Problem führt derzeit zu einem Rückruf bei dem amerikanischen Auto-Hersteller Chevrolet. Betroffen sind die Kofferräume der neuen Corvette C8, die erst vor wenigen Wochen auf den Markt kamen.

Der „Frunk“ (Kofferwort aus den englischen Begriffen „front“ (vorne) und „trunk“ (Kofferraum)), lässt sich zehn Minuten nach Abstellen des Motors nämlich nicht mehr von innen öffnen. Warum das ein Problem ist? Kleine Personen, die, aus welchem Grund auch immer, im Kofferraum Platz nehmen könnten, wäre es dann nicht mehr möglich ohne Hilfe aus dem Frunk zu entkommen. Dies betont Chevrolet in einer Stellungnahme.

Die Lösung gestaltet sich aber wohl recht simpel: C8-Besitzer müssen mit ihrem Auto gar nicht in die Werkstatt fahren, sondern können das Problem per Over-the-Air-Software-Update beheben, sofern der Kunde diese Option bei seinem Fahrzeug gewählt hat. Das Update stellt sicher, dass der Auslöseknopf den Frunk selbst dann öffnet, wenn die Bordelektronik länger als zehn Minuten ausgeschaltet war.

Auto-Rückruf bei Chevrolet: Die neue Corvette C8 ist betroffen.

Rückruf bei Ford: Hybrid-Auto könnte in Brand geraten

Update vom Donnerstag, 13.08.2020, 15:00 Uhr: Besitzer eines Ford Kuga Plugin-Hybrid dürfen ihr Fahrzeug derzeit nicht mehr aufladen. Wie der Hersteller Ford bestätigte, könnte das Auto in Brand geraten.

Nach Informationen der Automobilzeitschrift auto motor und sport seien in Deutschland 4.672 Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum vom 01.07.2019 bis 15.07.2020, und insgesamt rund 26.000 Modelle des Ford Kuga und des Ford Escape betroffen.

Auto-Rückruf: Der Ford Kuga Plugin-Hybrid kann beim Laden in Brand geraten.

Wie Ford mitteilt, müssen die Hochvolt-Batterien oder Bauteile für die Ladereglung bei einem technischen Problem heiße Gase abführen, was andere Bauteile in Mitleidenschaft ziehen und einen Brand auslösen kann. „Dieses Ereignis kann auch auftreten, während das Fahrzeug an ein Ladegerät angeschlossen ist und unbeaufsichtigt geladen wird“, so der Auto-Hersteller.

Daher ruft Ford den Kuga PHEV für die Nachrüstung zurück. Da das Bauteil allerdings erst ab dem 24.08.2020 zur Verfügung steht, sollen die Halter beim Vertragspartner einen Termin zur Reparatur ausmachen.

Rückruf von Eiswürfel-Gadget: Erstickungsgefahr!

Update vom Freitag, 07.08.2020, 17.20 Uhr: Kassel - Die Deko-Handelskette Depot hat einen Rückruf veröffentlicht. Betroffen hiervon ist folgendes Produkt:

Vom Rückruf betroffenes Pordukt:

Produktname: Eiswürfel Fruits, 20 Stk. 

Artikelnummer: YTL0021240

Kosten: 1.99 € bzw. CHF 3.95

Verkaufsstellen: Depot Filialen und Depot Online Shop

Verkaufszeitraum: 14.07.2020 bis 05.08.2020 

Hersteller: Gries Deco Company GmbH

Der Rückruf wurde veröffentlicht, weil bei dem Produkt laut Hersteller, Erstickungsgefahr besteht. Konkret betrifft es den Eiswürfel „Erdbeere“, dieser kann laut Hersteller leicht mit einem Lebensmittel verwechselt werden. Der Artikel kann in jeder Depot-Filiale zurückgegeben werden. Auch ohne Kassenbeleg erhält man den Kaufpreis zurück.

Rückruf bei Depot: Dieses beliebte Sommer-Gadget birgt Erstickungsgefahr

Rückruf von Spielzeug von Hasbro: Gefährliche Mengen Blei in Wasserpistolen gefunden

Update vom Mittwoch, 05.08.2020, 9.50 Uhr: Der Spielzeughersteller Hasbro veröffentlichte zuletzt einen Rückruf. Betroffen sind zwei Wasserpistolen. Das sind die beiden Produkte:

Der Grund für den Rückruf ist der Bleigehalt in den Stickern, die auf den beiden Produkten angebracht sind. Die Richtlinien des Herstellers wurden hier von einem Dritthersteller verletzt. Dieser hatte die Sticker bei einem nicht autorisierten Zulieferer gekauft. Von Hasbro wurden nun erneute Schulungen für die gesamte Lieferkette angeordnet.

Rückruf: Super Soaker XP30 auch davon betroffen

Insgesamt werden 119.000 Exemplare der Wasserpistolen zurückgerufen. Davon entfallen 42.500 Stück auf das Modell XP 20 und 77.500 auf das Modell XP 30. Der Hersteller hat eine Website eingerichtet, die betroffenen Verbrauchern Unterstützung bietet. Hier wird die Rückgabe und Rückerstattung der Artikel organisiert.

Rückruf von Bio-Hanföl: Psychoaktiv wirkende Substanz kann Gesundheit negativ beeinflussen

Update vom Samstag, 01.08.2020, 10.04 Uhr: Die Ölmühle Garting hat einen Rückruf veröffentlicht. Dabei geht es um ein Bio-Hanföl mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 06.05.2021. Der Grund für den Rückruf: Im Öl sei ein erhöhter THC-Wert von 0,04 Prozent festgestellt worden.

Durch die psychoaktiv wirkende Substanz bestehe eine Gefahr für die Gesundheit. Bei zu hoher Einnahme drohe eine verminderte Gedächtnisfunktion. Eine weitere Folge könne eine Verringerung des Blutdrucks sein.

Artikel: Bio-Hanföl

Mindesthaltbarkeitsdatum: 06.05.2021

Im Rückruf: Bio-Hanföl von Ölmühle Garting.

Das Hanföl sei über den Hofladen, das Internet und folgende Händler verkauft worden:

  • Paul & Paulina
  • Hanfoo
  • Dorfladen Zwiefe, Übersee
  • Glow
  • Food for Life

Kunden bekämen die Kosten für das Hanföl erstattet. Eine Ersatz sei auch möglich.

Rückruf von Wurst: Mögliche Verunreinigung durch Salmonellen

Update vom Donnerstag, 30.07.2020, 09.43 Uhr: Ein Hersteller musste aufgrund bakterieller Verunreinigung einen Rückruf veröffentlichen. Die Rostocker Wurst- & Schinkenspezialiäten GmbH ruft zwei ihrer Artikel wegen dem Verdacht auf eine Verunreinigung mit Salmonellen. Das sind die beiden Produkte:

Artikel: Streichmettwurst fein

Inhalt: 125g

Mindesthaltbarkeitsdaten: 03.08.2020 - 11.08.2020 

Hinweis: Der Hersteller bittet seine Kunden, dem Rückruf nach zu kommen und die Wurst nicht mehr zu Verzehren.

Artikel: Teewurst

Inhalt: 125g

Mindesthaltbarkeitsdaten: 03.08.2020 - 11.08.2020 

Hinweis: Der Hersteller bittet seine Kunden, dem Rückruf nach zu kommen und die Wurst nicht mehr zu Verzehren.

Verkauft wurden die vom Rückruf betroffenen Produkte in folgenden Filialen vertrieben:

  • Netto
  • Norma
  • EDEKA
  • Rewe
  • Globus
  • Real
Vom Rückruf betroffen: Streichmettwurst.

Die Teewurst wurde vor allem in Mecklenburg-Vorpommern vertrieben. Allerdings war sie auch in Teilen folgender Bundesländer in den Märkten zu finden:

  • Brandenburg
  • Berlin
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Niedersachsen
  • Hamburg

Rückruf für Kühlkrug: Im schlimmsten Fall können Personen ersticken

Update vom Mittwoch, 29.07.2020, 16.46 Uhr: Der Hersteller A.I.&E. hat einen Rückruf bekannt gegeben. Hiervon betroffen ist ein Kühlkrug mit Eiswürfeln. Laut dem Hersteller birgt der Artikel die Gefahr an den darin enthaltenen Eiswürfeln zu ersticken. Im konkreten sind hiervon Produkte mit den Barcodes 8711252 01951 2 und 401209 39053 5 betroffen. Die Produkte können in der Filiale, in der sie erworben wurden, zurückgegeben werden. Hierfür wird der gesamte Kaufpreis erstattet.

Der Kühlkrug der Firma Fa. A.I.& E.

Rückruf: Auch ein beliebtes Gemüse wird zurückgerufen

Seit dem 29.07.2020 ruft die I. Schroeder KG ihre Klostergarten „Delikatess Gurkenfässchen Auslese“ zurück. In einem der Gurkengläser wurde ein Glasbruchstück gefunden, was den Rückruf nach sich zog. Das Produkt wurde ausschließlich bei Aldi-Nord* verkauft. Betroffen sind Gurken mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2022 und der Chargen-Nummer 14607640819. Die Chargen-Nummer ist jeweils auf dem Rand des Deckels der Gurken-Gläser zu finden.

Update vom Dienstag, 28.07.2020, 06.56 Uhr: Ein oft genutztes Gewürz ist von einem Rückruf betroffen. Der Hersteller warnt vor einem giftigen Inhaltsstoff. Dieser kann bei einer langfristigen Einnahme zu einer Erkrankung der Leber führen. Bei einer Untersuchung wurde in dem Bio-Gewürz “Kreuzkümmel ganz, 50g” der Marke WeltPartner eG ein erhöhter Wert an giftigen Pyrrolizidinalkaloiden (PA) festgestellt.

Das Bio-Gewürz „Kreuzkümmel ganz, 50g“ der Marke WeltPartner eG wird zurückgerufen.

Pyrrolizidinalkaloiden sind Naturstoffe, deren in der Leber abgebauten Abbauprodukte toxisch wirken. In hoher Dosierung können giftige PA zu einer tödlichen Leberfunkstionsstörung wie einem Lebervernenverschluss führen. Der Hersteller warnt vor dem Verzehr des Produkts. Das Gewürz wurde aus dem Verkauf genommen und kann auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgegeben werden.

Update vom Montag, 27.07.2020, 13.49 Uhr: Wiederbefüllbare Flaschen sind eine umweltfreundliche Alternative zu Einweg-Flaschen. Doch wer seine Flasche gerne mit kohlensäurehaltigen Getränken füllt, sollte diese prüfen. Bei einer beliebten Flasche droht ein explosionsartiger Effekt beim Öffnen. Das neue Modell des Hersteller FLSK hat einen weichen Dichtungsring bei dem die Kohlensäure nicht schrittweise entweichen kann, daher kann sich er Deckel ruckartig vom Flaschenhals lösen.

Das Unternehmen FLSK Products GmbH ruft einige seiner Trinkflaschen zurück. Durch den Transport kohlensäurehaltiger Flüssigkeiten kann es beim Öffnen zu Verletzungen kommen. (Screenshot)

Daher hat der Hersteller eine Warnung veröffentlicht. Es gibt jedoch keinen Produkt-Rückruf. Betroffen sind Flaschen mit der LOT-Nummer 103-2-1 in den Größen 350 ml und 500 ml. Bei dem betroffenen Produkt kann ein Sektkorken-Effekt auftreten. Trotz des explosionsartigen Effekts beim Öffnen gibt es eine Entwarnung. „Keine Sorge: Die FLSK explodiert nicht", so FLSK.

Update vom Montag, 27.07.2020, 12.52 Uhr: In einem Produkt für Babys und Kinder wurden Bakterien gefunden, die eine schwere Erkrankung zur Folge haben können. Das Unternehmen Migros hat einen Rückruf für die Baby-Nahrung* gestartet. Die betroffenen Baby-Produkte der Marke Mibébé sollten auf keinen Fall verzehrt werden. In vier Getreidebrei-Sorten wurde eine mikrobiologische Belastung durch Cronobacter-Bakterien festgestellt. Diese können schwerwiegende Infektionen wie Meningitis (Hirnhautentzündung) verursachen.  Eine Meningitis-Erkrankung kann bei Babys im schlimmsten Fall tödlich verlaufen.

Update vom Montag, 27.07.2020, 12.13 Uhr: In einem Utensil für die Küche wurde ein Krebs-Erreger entdeckt. Der Hersteller ruft den betroffenen Löffel zurück. Es sollte nicht zum Kochen verwendet werden. Bei dem Küchenutensil im Rückruf* handelt es sich um den Fiskars Functional Form Kochlöffel. In dem Produkt wurde der akzeptable Grenzwert für paA (primäre aromatische Amine) überschritten. Primäre aromatische Amine können die Gefahr erhöhen, an Krebs zu erkranken. Beim Kochen oder einem Kontakt des Küchengeräts mit Lebensmitteln könnte der bedenkliche Inhaltsstoff übertragen werden.

Update vom Freitag, 24.07.2020, 15.56 Uhr: Aktuell gibt es einen Rückruf bei Mercedes. Der Autohersteller ruft verschiedene Modelle zurück, bei denen es Probleme mit der Elektronik, dem EPS und dem Abgas gibt. Von dem Rückruf sind unter anderem Autos der Mercedes-Modelle A-Klasse, C-Klasse und Mercedes C 300 de Hybrid betroffen.

Bei einem Modell kann ein Fehler das Unfallrisiko erhöhen. Betroffen ist das elektronische Stabilitätsprogramm ESP. Die Software des Programms muss bei den betroffenen Autos in der Werkstatt aktualisiert werden. Weltweit sind etwa 162.00 Autos von Mercedes von dem Rückruf* betroffen.

Rückruf von beliebtem Bio-Produkt: Vorsicht! Gift-Rückstände

Update vom Donnerstag, 09.07.2020, 17.36 Uhr: Ein beliebtes Bio-Produkt wird zurückgerufen. Der vom Rückruf betroffene Artikel kann Rückstände eines Pilzgifts enthalten. Im schlimmsten Fall kann eine zu hohe Konzentration von natürlich vorkommenden Pilzgiften (Mykotoxine) Leberschäden verursachen.

Bei dem Rückruf handelt es sich um Maiswaffeln der Marke „Biogreno“. Hergestellt werden die Maiswaffeln von dem Unternehmen Bartels Langness (Bela) mit Sitz in Kiel. Das Schimmelpilzgift entsteht bei Fehlern in der Ernte, Trocknung oder Weiterverarbeitung, zum Beispiel bei einer zu feuchten Lagerung von Pflanzenprodukten, informiert das Rückruf-Portal produktwarnung.eu. Das betroffene Produkt hat das Mindesthaltbarkeitsdatum 25.02.2021.

Rückruf bei Netto: Es besteht Gesundheitsgefahr

Update vom Sonntag, 05.07.2020, 16.51 Uhr: Die Supermarkt-Kette Netto ruft Mandeln zurück. Beim Verzehr des Produkts kann eine erhebliche Gesundheitsgefahr bestehen. Von dem Rückruf betroffen sind die Mandeln des Zulieferers August Töpfer & Co. (GmbH & Co.) KG. Netto hat den Rückruf am 29.06.2020 auf der Internetseite des Unternehmens veröffentlicht.

Wie das Unternehmen mitteilt, wurden die Mandeln in Supermärkten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verkauft. Kunden können die vom Rückruf betroffenen Mandeln in allen Netto-Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon erstattet.

Rückruf: Salmonellen in Mandeln von Netto

Grund für den Rückruf bei Netto ist, dass sich in einzelnen Mandel-Packungen Salmonellen belastete Kerne befinden könnten. Von dem Rückruf betroffen sind die naturbelassenen Mandeln der Marke „Clarky‘s“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.10.2020.

Hersteller/LieferantAugust Töpfer & Co. (GmbH & Co.) KG
ProduktMandeln, ganz, naturbelassen
MarkeClarky's
Verpackungsgröße200 Gramm
Mindesthaltbarkeitsdatum05.10.2020
LosnummerL 41766

Netto informiert Kunden in dem Rückruf über die Gefahren einer Salmonellen-Infektion. „Personen, die dieses Lebensmittel gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen“, schreibt der Hersteller in seinem Rückruf.

Rewe: Rückruf von beliebtem Brot

Meldung vom Montag, 01.07.2020, 11.50Uhr: Eine Bäckerei aus Bayern ruft ein beliebtes Brot zurück. Bei dem Produkt handelt es sich um ein Knäckebrot, das auch in einigen Rewe-Märkten verkauft wurde. Die Bäckerei „Backhaus Lederer“ warnt vor dem Verzehr des Produktes, da ein Rohstoff verunreinigt ist. Der Rückruf betrifft das Brot „Köstliches Knusper-Knäcke Dinkel".

Bei dem vom Rückruf betroffenen Produkt handelt es sich um ein Brot aus Dinkelmehl. Das Produkt ist auch im Online-Shop von Rewe zu finden. Über den Onlineverkauf der Bäckerei und den Online-Shop von Rewe könnte das Produkt deutschlandweit verkauft worden sein. (Sarah Neumeyer) *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Ein Rückruf wurde aktuell von Real und Hit* veröffentlicht. Betroffen sind diesmal Eier. Von diesen geht eine Gefahr für die Gesundheit aus. *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © produktwarnung.eu

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