Rätsel um Drehung gelöst

Eine Gefleckte Weinbergschnecke namens Jeremy hat es als ungewöhnliches Forschungsobjekt zu Berühmtheit gebracht. Denn Jeremy hatte nicht wie seine Artgenossen ein rechtsgewundenes Schneckenhaus, sondern ein linksgewundenes. Damit war das kleine Weichtier nicht nur eine Rarität, sondern auch ein begehrtes Objekt für Wissenschaftler. Sie wollten wissen: Wie kommt es zu solchen spiegelverkehrten Körpermerkmalen? Jetzt fanden sie die Antwort: Es handelt sich dabei meist um einen "Unfall" in der Entwicklung und nicht um Vererbung, wie die Forscher berichten.

Aufgrund seines linksgewundenen Hauses lagen bei Jeremy auch die Fortpflanzungsorgane auf der verkehrten Seite - an Nachwuchs war somit kaum zu denken. Deshalb baten die Forscher die Öffentlichkeit zur Mithife auf. So wurden mehr als 40 Artgenossen mit linksgewundenen Häusern gefunden. dpa

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