Prozess um Schadensersatz bei Mops-Affäre gestartet

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Münster (dpa). In der Affäre um den gepfändeten und über Ebay-Kleinanzeigen verkauften Mops Edda hat am Mittwoch ein Schadensersatzprozess vor dem Landgericht Münster begonnen. Die Besitzerin, die das Tier vor knapp einem Jahr gekauft hatte, verlangt mehr als 20 000 Euro von der Stadt Ahlen. Die Kommune hatte die Hündin bei einer Schuldnerin gepfändet, ein Vollziehungsbeamter pries sie im Netz als gesund an. Die Hündin habe laut Klägerin allerdings mehrere Operationen und Medikamente benötigt. Der Fall habe große Bedeutung, weil geprüft werden solle, ob die Pfändung des Haustieres zulässig war.

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