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PERSPEKTIVE

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Im Herbst wird’s allerorten zünftig. In Dirndl und Krachlederner zieht es die Menschen zu Oktoberfesten, Almabtriebsfeiern und ähnlichen Vergnügungen. Eine Gaudi ist das, meist wird gut gegessen, oft auch getanzt, gesungen - und geflirtet. Wobei das passende Outfit nicht unerheblich ist für die rechte Präsentation seiner selbst. Der Tierwelt sind solcherlei Versuche, Eindruck zu schinden, nicht fremd. Ein ausgewachsener Hirsch hat sich im italienischen Dolomitenort Cortina d’Ampezzo nun offenbar die menschliche Variante zur Optimierung der Außenwirkung mal aus der Nähe ansehen wollen. Seinerseits mit dichtem Blattwerk ums Geweih geschmückt, betrat er einen Dirndl-Laden, als die Verkäuferin mit Dekorationsarbeiten beschäftigt war. Ob sich das Tier Anregungen für die Brunftzeit holen oder zur authentischen Verschönerung des Schaufensters beitragen wollte, wird nicht zu klären sein. Immerhin kam niemand auf dumme Gedanken - Stichwort Hirschkeule. Der Geweihträger wurde von Tierärzten betäubt und in den Wald zurückgebracht. Dort hat das Feierbiest jetzt was zu röhren... (pi/Foto: dpa)

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