Naturkundemuseum scannt Insekten

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(dpa). Insekten 4.0: Auch vor kleinen Krabbelkäfern im Berliner Naturkundemuseum macht die Digitalisierung nicht halt. Die Forscher testen seit Kurzem einen der weltweit ersten 3-D-Insektenscanner. In dem rund 40 mal 50 Zentimeter großen Gerät nimmt eine Spezialkamera aus vielen Positionen Tausende Fotos von einem eingespannten Insekten-Präparat auf. Aus den Daten entsteht innerhalb weniger Stunden ein 3-D-Modell, das Nutzer später herunterladen können. Mit einigen Klicks sei dann jedes einzelne Haar einer Biene zu erkennen, teilte das Museum mit. Forscher müssten nun nicht mehr um die halbe Erde reisen, um eine Ameise zu studieren.

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