Mehr Ebola-Überlebende

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Goma (dpa). Im Kongo haben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge fast zwei Drittel aller Ebola-Patienten, die behandelt wurden, die gefährliche Krankheit überlebt. Von den 1555 Menschen, die bislang in ein Ebola-Behandlungszentrum eingeliefert worden seien, konnten 1000 geheilt werden, wie die WHO am Freitag mitteilte.

Allerdings sind insgesamt nach Angaben der kongolesischen Behörden bislang 3198 Menschen an Ebola erkrankt und 2137 Menschen gestorben. Etliche Menschen, die sich infizieren, werden von ihren Angehörigen nicht in ein Behandlungszentrum gebracht. Das liegt unter anderem daran, dass für viele Menschen der Weg in eine derartige Klinik zu weit und sehr gefährlich ist, da im Ostkongo zahlreiche bewaffnete Gruppen aktiv sind. Zudem hat die Bevölkerung große Angst und Misstrauen gegenüber der Krankheit und den Ebola-Helfern.

Unterdessen hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag bei einem Treffen mit WHO-Vertretern angekündigt, im Kampf gegen Ebola die Weltgesundheitsorganisation und die Afrikanische Union (AU) mit insgesamt vier weiteren Millionen Euro zu unterstützen.

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