Der Autofahrer verstarb an der Unfallstelle an der B62 bei Marburg.
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Der Autofahrer verstarb an der Unfallstelle an der B62 bei Marburg.

Lkw kollidiert mit Pkw

Tödlicher Unfall bei Marburg - Fahrer ohne DNA-Untersuchung nicht zu identifizieren

Schwerer Unfall auf der B62 bei Marburg: Zwischen Caldern und Kernbach sind ein Lkw und ein Pkw frontal kollidiert. Der Autofahrer kam ums Leben. 

  • Tödlicher Unfall auf B62 nahe Marburg
  • Autofahrer nach Kollision nicht direkt identifizierbar
  • Strecke zwischen Caldern und Kernbach über Stunden gesperrt

Marburg - Bei einem Frontalzusammenstoß auf der B62 bei Marburg ist ein Autofahrer ums Leben gekommen. Zuvor war er mit seinem Pkw zwischen Caldern und Kernbach frontal in einen entgegenkommenden Lkw gefahren. 

Der Unfall ereignete sich am Mittwoch gegen 17.25 Uhr. Offenbar war der Pkw auf dem Weg nach Biedenkopf von seiner Fahrspur abgekommen und frontal mit dem entgegenkommenden Lastwagen zusammengestoßen. Der Autofahrer verstarb an der Unfallstelle. 

Tödlicher Unfall bei Marburg: Fahrer zunächst nicht eindeutig identifizierbar

Wie die Polizei mitteilt, waren seine Verletzungen so schwer, dass es zur eindeutigen Identifizierung einer DNA-Untersuchung bedarf.

Der beteiligte Lastwagenfahrer, ein 55 Jahre alter Mann aus dem Kreis Meißen, erlitt einen Schock und kam zur Untersuchung der zudem erlittenen nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Umherfliegende Trümmerteile beschädigten ein weiteres Fahrzeug. Die Insassen dieses Autos blieben unverletzt.

Tödlicher Unfall bei Marburg: B62 über Stunden gesperrt

Die B62 bei Marburg blieb über Stunden vollgesperrt, konnte erst in der Nacht zum Donnerstag wieder freigegeben werden. 

Insgesamt gehen die Unfallzahlen in Deutschland zurück. Im ersten Halbjahr des Jahres 2019 kamen 1465 Menschen bei Unfällen auf deutschen Straßen ums Leben. Das sind 40 Menschen oder 2,7 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2018.

In Hessen kamen im ersten Halbjahr 2019 bei Unfällen 101 Menschen ums Leben, das sind 11 weniger als im ersten Halbjahr 2018. In den ersten elf Monaten des Jahres 2019 verloren insgesamt 211 Menschen ihr Leben im Straßenverkehr und damit drei weniger als von Januar bis November 2018, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden Mitte Januar mitteilte.

Auch bei den Verkehrsunfällen mit Verletzten und der Zahl der Verunglückten gab es nach Angaben der Statistiker einen Rückgang. In den ersten elf Monaten des Vorjahres seien 18.817 Unfälle mit Personenschaden registriert worden. Das seien 5,5 Prozent weniger als von Januar bis November im Jahr 2018 gewesen. Die Zahl der Verunglückten sei um 5,2 Prozent auf 24.907 Personen zurückgegangen. Das seien die niedrigsten Werte der letzten 30 Jahre gewesen, sagte ein Sprecher des Landesamtes.

Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen, die oft auch tödlich enden. Auf der B62 bei Kirchhain ist nun ein SUV-Fahrer nach einem Frontalcrash gestorben. Die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt.

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