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Sebastian (Bernhard Piesk, l.) ist völlig verzweifelt. Seine Frau hat ihn verlassen. Jetzt muss Lotta (Josefine Preuß, r.) ihn wieder aufbauen.

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"Lotta und der schöne Schein" auf ZDF: Schauspieler, Handlung, Drehort und Romanvorlage

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Mit dem siebten Film der Reihe "Lotta" zeigt das ZDF am Donnerstag eine Mischung aus Drama und Komödie um 20.15 Uhr. Die Infos zu "Lotta und der schöne Schein" im Überblick.

"Lotta und der schöne Schein" auf ZDF: Die Handlung

Charlotte "Lotta" Brinkhammer (Josefine Preuß) wächst gerade alles über den Kopf. Die junge Mutter ist Ärztin und hat alles - außer Zeit. Der Geschirrspüler gammelt vor sich hin, im Kühlschrank herrscht gähnende Leere und dann vergisst Lotta auch noch den Schulausflug ihrer Tochter Lilo (Sophia Louisa Schillner). Als hätte sie nicht schon alle Hände voll zu tun, bekommt sie auch noch ein neues Jobangebot: Lottas Mitbewohnerin Mona (Carol Schuler) hat Beziehungen zum Dekan der Uni. So soll sie ein Medizin-Seminar halten. Und dann das: Ausgerechnet Magda Rubens (Camille Dombrowsky), die Tochter ihrer Chefin Dr. Gloria Rubens (Kirsten Block), sitzt unter ihren Studenten.

Zu allem Überfluss klopfen auch noch Lottas Single-Vater Meinolf (Frank Röth) und ihr Bruder Sebastian (Bernard Piesk) an Lottas Tür. Meinolf ist von Schlafproblemen geplagt und "Basti" wurde von seiner Frau Marlies verlassen. Nun steht Lotta vor einem Haufen Probleme, die sie nicht alle auf einmal lösen kann. 

"Lotta und der schöne Schein" auf ZDF: Die Schauspieler

Josefine Preuß spielt seit dem ersten Film in 2010 ("Lotta und die alten Eisen") die Hauptrolle der Charlotte Brinkhammer. Die 33-jährige Brandenburgerin spielte schon als Kind in Theatergruppen einige Kinderhauptrollen am Potsdamer Stadttheater. Bekannt wurde sie unter anderem durch die Kinderserie "Schloss Einstein", in der sie von 2000 bis 2003 und 2006 in der Rolle der intriganten Anna Reichenbach zu sehen war. Dazwischen übernahm sie auch Rollen in ProSieben-Spielfilmen wie etwa "Klassenfahrt - Geknutscht wird immer". Spätestens seit der Serie "Türkisch für Anfänger" und dem gleichnamigen Kinofilm an der Seite von Elyas M'Barek, ist Preuß der breiten Masse ein Begriff. 

Sebastian Brinkhammer, der Bruder von Lotta, wird von Bernhard Piesk verkörpert. Piesk spielte bereits in zahlreichen Fernsehfilmen mit. So war er neben den Lotta-Filmen unter anderem in mehreren Tatort-Folgen zu sehen, spielte bei den "Rosenheim-Cops" mit und übernahm Rollen in Roman-Verfilmungen von Katie Fforde und Rosamunde Pilcher.  Der 40-jährige gebürtige Münchner ist neben der Schauspielerei auch Musiker, spielt Cello, Klavier und singt. 2001 war er Gründungsmitglied seiner Indie-Pop-Band Faint canvas, die sich aber bereits 2003 wieder trennte. Seitdem veröffentlicht er seine Lieder unter dem Pseudonym pieska. 

In den weiteren Rollen:

  1. Meinolf Brinkhammer – Frank Röth
  2. Sebastian Brinkhammer – Bernhard Piesk
  3. Maren – Catherine Flemming
  4. Mona – Carol Schuler
  5. Danny – Dennis Mojen
  6. Dr. Gloria Rubens – Kirsten Block
  7. Magda Rubens – Camille Dombrowsky
  8. Dekan Ingenberg – David C. Brunners
  9. Lilo Brinkhammer – Sophia Louisa Schillner

"Lotta und der schöne Schein" auf ZDF: Filme und Drehort

Der Film "Lotta und der schöne Schein" wurde zwischen dem 4. September 2018 und dem 5. Oktober 2018 in Berlin gedreht. In der lebensbegleitenden Filmreihe "Lotta" sind bereits folgende Folgen gedreht worden: 

  1. Lotta und die alten Eisen (2010)
  2. Lotta und die großen Erwartungen (2012)
  3. Lotta und die frohe Zukunft (2013)
  4. Lotta und das ewige Warum (2015)
  5. Lotta und der dicke Brocken (2016)
  6. Lotta und der Ernst des Lebens (2017)
  7. Lotta und der schöne Schein (2019)
  8. Lotta und der Mittelpunkt der Welt (2019)

Am 25. April um 20.15 Uhr zeigt das ZDF dann den achten Film der Reihe: "Lotta und der Mittelpunkt der Welt".

"Lotta und der schöne Schein" auf ZDF: Die Romanvorlage

Die Fernsehfilmreihe "Lotta" basiert auf dem Buch "Die letzten Dinge" von Schriftstellerin Annegret Held. Die 57-jährige gebürtige Westerwälderin lebt heute in Frankfurt am Main. Zwei weitere Werke von ihr wurden bereits verfilmt: Der Film "Die Polizistin" aus dem Jahr 2009 beruht auf Helds Roman "Meine Nachtgestalten" aus 1986. Der Film "Das Zimmermädchen" wurde auf Grundlage des gleichnamigen Buchs von 2004 produziert. 

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