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Corona in Deutschland: Spahn mit düsterer Prognose - „Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm“

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Coronavirus: In Deutschland wurden Maßnahmen angeordnet, um die Covid-19-Ausbreitung einzudämmen. Doch die Fallzahlen steigen weiter. Alle Entwicklungen im News-Ticker.

Update, 21.15 Uhr: In einem G20-Gipfel und auf europäischer Ebene stimmten sich Staaten am Donnerstag über gemeinsame Maßnahmen gegen die Corona-Krise ab. Angela Merkel berichtet am Donnerstagabend in einem Video-Statement über die Ergebnisse.

Update, 20.30 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat nun düstere Zukunftsprognosen ob des Coronavirus in Deutschland abgegeben. Wir befänden uns zur Zeit in der „Ruhe vor dem Sturm“. Außerdem gibt es Uneinigkeit bei den Experten

Update, 20.08 Uhr:  Deutschland will weitere schwer erkrankte Corona-Patienten aus Italien aufnehmen. Das Auswärtige Amt berichtete am Donnerstagabend (26. März) auf Twitter von Zusagen aus verschiedenen Bundesländern zur Behandlung von 47 Intensivpatienten. Außenminister Heiko Maas (SPD) schrieb dazu unter italienischer Flagge: „Wir stehen an der Seite unserer Freundinnen & Freunde.“ Beteiligt sind unter anderem Kliniken in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen, Hessen und Berlin. 

Corona in Deutschland: Markus Söder mit Video-Botschaft

Update, 19.55 Uhr: Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder wandte sich mit einer Video-Botschaft auf Twitter an die Bürger. Der Zusammenhalt in der Corona-Krise sei beeindruckend, so Söder. Die Ausgangsbeschränkungen müssten aber auch weiterhin so zuverlässig beachtet werden, damit die Maßnahmen wirken könnten. „Gehen wir den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiter!“, schreibt Söder dazu. Unterdessen breitet sich das Coronavirus auch in Russland immer weiter aus.

Corona in Deutschland: Spahn mit düsterer Einschätzung - „Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm“

Update 16.47 Uhr: In Deutschland sind bislang mehr als 41.300 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 10.800 nachgewiesenen Fällen sowie Bayern mit mehr als 8800 Fällen und Baden-Württemberg mit mehr als 7200 Fällen. Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit 87,7 die meisten Infektionen.

Mehr als 230 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Zwei weitere Deutsche starben nach Auskunft des Robert Koch-Instituts während einer Reise in Ägypten.

Update 15.25 Uhr: In der Regierung laufen erste Planungen für die Zeit nach dem Corona-Stillstand. Doch vorerst rechnet Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nicht mit einer Beruhigung der Lage. „Keiner kann genau sagen, was in den nächsten Wochen kommt“, sagte Spahn in einer Pressekonferenz am Donnerstag. Es sei weiterhin nötig, die Zahl der Intensivbetten zu erhöhen - und die Verbreitung des Virus abzubremsen. Ob die bisherigen Maßnahmen Wirkung zeigten, sei erst in den kommenden Wochen angemessen zu bewerten. 

„Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch keine gesicherte Aussage gemacht werden, ob sich die Infektionsdynamik abgeschwächt hat“, sagte der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler. „Manche Städte und Landkreise haben es geschafft, größere Ausbruchsgeschehen auch unter Kontrolle zu bekommen.“ Diese Ausbrüche seien teilweise in Zusammenhang mit Festen oder Reisen aufgetreten. „Warum immer noch Feste gefeiert werden, ist mir unverständlich“, sagte Wieler.

Corona in Deutschland: Spahn mit düsterer Einschätzung - „Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm“

Update 13.44 Uhr: Gesundheitsminister Jens Spahn lobt in einer Pressekonferenz am Donnerstag das deutsche Gesundheitssystem. Die Laborkapazitäten und die Kompetenz der Fachkräfte seien professionell und im Bereich der Labordiagnostik besser, als in allen anderen Ländern. 

In einem emotinalen Appell hat Bundespräsident Fank-Walter Steinmeier die Bürger zum Durchhalten in der Corona-Krise aufgerufen. Der Verzicht sei hart - trotzdem liege darin möglicherweise auch eine große Chance.

Update 13.23 Uhr: Gesundheitsminister Jens Spahn warnt vor Informationen zu Schnelltests, aus China und anderen Ländern. Alle diese Tests würden getestet. „Diese Tests sind nicht spezifisch genug“, so Spahn. Die Fehlerquote sei bisher zu stark gewesen. Sobald es einen guten Schnelltest gebe, würde dieser auch eingesetzt.

Auch mahnt Spahn, von einer überzogenen Erwartung abstand zu nehmen, was die den Rückgang der Zahlen von Neuinfektionen anginge. Die drastischen Maßnahmen der Regierung seien erst seit drei Tagen in Kraft. Spahn bittet darum, dass man die zweiwöchige Frist einhalte, um die Lage zu bewerten. 

Update 13.03 Uhr: Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, betont, dass nur getestet werden soll, wer auch Symptome zeige und der zugleich einen begründeten Test vorweisen kann. Damit richte man sich nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Am Vormittag hatte Virologe Christian Drosten noch über mögliche Perspektiven für eine flächendeckende Testung gesprochen. 

Update 12.56 Uhr: Der Chef des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, wendet sich mit einer Warnung an die Bevölkerung. „Auch junge Menschen können sich mit dem Coronaviurs infizieren“, auch sie könnten an den Folgen der Infektion sterben, so Wieler. Jeder müsse sich an die Vorgaben halten. Anders sei die Epidemie nicht einzuschränken. 

Die Todesrate variiere in Deutschland stark. Es würden sehr viel neue Fälle gemeldet, so Wieler, doch „manche Städte und Gemeinden haben es bereits geschafft, größere Ausbruchsgeschehen schon unter Kontrolle zu bringen.“ Aktuell liege sie im bundesweiten Durchschnitt bei 4,87 Prozent. 

Corona in Deutschland: Spahn mit düsterer Einschätzung - „Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm“

Update 12.50 Uhr: Die Politik sei im Krisen-Modus, sagt Gesundheitsminister Jens Spahn auf der Pressekonerenz am Donnerstag. Die Bürger müssten eine starke Verzichstprobe bestehen. Ärzte und Pfleger seien unter der stärksten Belastung seit dem Zweiten Weltkrieg. Und: „Wir haben viele Infizierte und beklagen viele Tote, aber noch ist das die Ruhe vor dem Sturm.“ Das Coronavirus breite sich weiter aus. Deshalb müsse man die Kapazitäten in den Krankenhäusern dringend erhöhen.

Update 11.43 Uhr: Virologe Christian Drosten betont erneut, dass in Deutschland die Diagnostik im Vergleich zu den meisten anderen Ländern sehr weit fortgeschritten sei. Man habe in Deutschland über die Fläche etwa eine halbe Million PCR-Tests machen können, denn die Testung einzelner Fälle würde auf Dauer der Lage nicht gerecht werden. „Die Labormedizin in Deutschland hat eine sehr große Nähe zum Handwerk“, sagte Drosten. Somit könnten die Labormediziner in den Bundesländern die Corona-Tests selbst aufbauen. Die Unikliniken hätten schon vor Ende Januar Corona-Tests durchführen können. „Wir sind einerseits mit der Versorgung als auch mit der Forschung bei den Unikliniken da, wo das ganze derzeit passiert“, so Drosten.

Corona-Massen-Test: „Kraftakt muss gut geplant werden“

Künftig könnten in Deutschland auch ganze Bevölkerungsgruppen getestet werden - zumindest nachträglich. „Es gibt Initiativen in ganz Deutschland, die sich damit befassen“, so Drosten. Doch ein solcher Kraftakt müsse gut geplant werden. Über Antikörpertests ließe sich dann auch analysieren, wer die Corona-Infektion bereits hinter sich gebracht habe. Erste Firmen könnten diese Antikörpertests bereits produzieren. Einerm solchen Programm müssten aber eine mehrwöchige Planung und Testung vorausgehen. „Wir werden in der Zeit nach Ostern plötzlich sehr viele Daten in diese Richtung bekommen“, so Drosten. Dann könne man auch einschätzen, ob es eine flächendeckende Testung geben könnte.

Update 11.25 Uhr: Die Kliniken haben mit Ausnahme von Corona-Patienten aktuell lediglich den Auftrag notwendige medizinische Versorgung sicherzustellen. „Wir machen im Moment nur 50 Prozent der Eingriffe“, erklärt Heyo Kroemer, Charité-Vorstandsvorsitzender.  

Damit soll gewährleistet werden, dass auch mit vielen Corona-Infektionen die medizinische Versorgung sichergestellt ist. Man habe die Verfügbaren Intensivbetten durch die Reduktion auf nicht verschiebbare Behandlungen verdoppeln können. „Wir mobiliseren alle verfügbaren Kräfte und müssen dabei aufpassen, dass die Forschung nicht aus dem Blick gerät.“ Diese Arbeit werde durch die Taskforce ungemein vereinfacht. 

Corona-Krise: Pressekonferenz zur aktuellen Lage

Update 11.08 Uhr: Der Chef-Virologe der Berliner Charité Christian Drosten, Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und der Charité-Vorstandsvorsitzenden Heyo Kroemer stellen in einer Pressekonferenz die aktuelle Lage dar. 

Forschungsministerin Karliczek beginnt mit einer bitteren Einschätzung: „Die Pandemie stellt Deutschland vor die größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg.“ Dabei falle die größte Last auf die Krankenhäuser. Deshalb habe man - auf Anraten der Bundeskanzlerin - ein neues Forschungsbündnis entwickelt. „Wir brauchen die wirksamsten Konzepte, um die erkrankten Menschen zu unterstützen.“

Damit stellt die Ministerin die Einrichtung einer nationalen Taskforce an, die eine Zusammenarbeit von Universitätsmedizin und Politik erleichtern soll. Man wolle sich auf kurzem Weg stetig austauschen. „Ein enger Draht zwischen Wissenschaft und Politik“, solle helfen, „Prozesse in Kliniken zu schaffen, die eine optimale Versorgung der Covid-19-Patienten sicherstellen“.

Update 9.42 Uhr: An sich sollte die Frage leicht zu beantworten sein: Geld oder Leben? Dennoch zwingt die Corona-Krise die deutsche Politik in eine Abwägung. Je nachdem, ob die Angst vor dem Virus oder jene vor den wirtschaftlichen Folgen überwiegt. Bundesinnenminister Horst Seehofer hat jetzt klargestellt: Wirtschaftliche Interessen dürften den Schutz von Menschenleben nicht überlagern. 

„Die Funktionsfähigkeit wieder herzustellen unter Inkaufnahme von vielen Toten oder auch Kranken, die geheilt werden, aber bleibende Schäden haben, scheidet für mich aus“, sagte Seehofer der Süddeutschen Zeitung und forderte Disziplin, mindestens bis Ostern. Für solche Maßnahme stehe er nicht zur Verfügung: „Nicht mit mir“, betonte er. 

Einen anderen Ansatz bietet aktuell ein Virologe - er bietet eine Perspektive, wie sich das Leben in der Corona-Krise wieder normalisieren könnte - und nennt einen bitteren Preis.

Corona in Deutschland: 200 Todesfälle bestätigt - Deutsche so pessimistisch wie lange nicht

Update vom 26. März 2020, 6.42 Uhr: Die Corona-Krise stimmt die Bundesbürger laut einer Umfrage so pessimistisch wie kein anderes Ereignis seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949. Nur 24 Prozent blicken hoffnungsvoll auf die nächsten zwölf Monate, wie die am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Allensbach-Instituts im Auftrag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ergab.

In den sieben Jahrzehnten, in denen das Institut regelmäßig in der Bundesrepublik die Frage nach dem Zukunftsausblick gestellt hat, war dieser Wert noch nie so niedrig - weder nach dem Mauerbau 1961, noch während der beiden Ölkrisen in den siebziger Jahren, noch nach den Anschlägen vom 11. September 2001. Den bisher niedrigsten "Hoffnungspegel" hatten die Allensbacher Demoskopen mit 27 Prozent im Jahr 1950 bei Beginn des Korea-Kriegs ermittelt.

Kein anderes Ereignis hat auch so wie die Corona-Krise nach Erkenntnissen des Instituts die Einschätzung der Bundesbürger zur wirtschaftlichen Lage innerhalb derart kurzer Zeit so dramatisch verändert. Noch Ende Februar erwartete eine Mehrheit für die kommenden sechs Monate eine stabile Konjunktur. Anfang März war dann der Anteil jener, die einen Abschwung fürchteten, bereits von 28 auf 59 Prozent gestiegen. Nun liegt dieser Wert bei mehr als 70 Prozent.

Der Anteil der Befragten, welche die Aufregung um das neuartige Virus für übertrieben und hysterisch halten, sank in den Allensbach-Befragungen von Anfang bis Mitte März von 29 auf 17 Prozent.

Corona in Deutschland: 200 Todesfälle bestätigt - Robert Koch-Institut mit eindringlicher Empfehlung 

Update, 20.50 Uhr: Das Coronavirus verbreitet sich in Deutschland immer weiter. Nun wurde erstmals die Todesziffer von 200 Personen in Deutschland überschritten. 206 Todesopfer wurden bisher gemeldet, was ein Plus von 47 im Vergleich zum Vortag bedeutet. Hinzu kommt die Zahl von 37.000 Infizierten in der Bundesrepublik, die fünft-höchste gemessene Zahl an Infizierten weltweit.

Derweil äußerte sich Markus Söder zur aktuellen Lage im Fernsehen - ein Arzt zeigte in der Sendung schockierende Prognose auf.

Zu den aktuellen Kontaktbeschränkungen in Deutschland und deren Dauer gibt es keine weiteren Neuigkeiten. Jedoch verriet Bundeskanzleramt-Chef Helge Braun kürzlich, wie der erste Schritt einer Regellockerung in der Zukunft irgendwann aussehen könnte. „Junge Menschen, die nicht zu den Risikogruppen gehören“ dürften demnach vermutlich als erstes wieder auf die Straße, sagte er in einem Fragevideo der bei Studenten beliebten App Jodel. Parallel müsse Deutschland jedoch “konsequent testen, die Infizierten herausfinden und deren Kontakte nachverfolgen”, sagte Helge Braun.

In der Diskussion zur Corona-Krise in Deutschland taucht oft die Theorie der Herdenimmunität auf. Eine Virologin bezieht nun klar Stellung.

Coronavirus in Deutschland: Gleich mehrere Ärzte infizieren sich 

Update, 18.43 Uhr: Ist die Verbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 nur eine Krise oder auch eine Chance für uns? Der Chefarzt einer Münchner Klinik redet gegenüber Merkur.de* Klartext.

Update, 17.24 Uhr: Das Coronavirus hat die Welt weiter fest im griff, nun scheinen sich gleich mehrere Ärzte an einer Klinik in Sachsen infiziert zu haben. Wie das Krankenhaus gegenüber Bild bestätigt, sollen mindestens zwei Ärzte der Elblandklinik Meißen positiv auf Covid-19 getestet worden sein. Der Klinikbetrieb soll jedoch nicht beeinträchtigt sein. 

Das dänische Prinzenpaar reist trotz Corona-Krise nach Dänemark. Sie sorgen sich um ihren Sohn Henrik.

Coronavirus in Deutschland: Polizei zieht nach Party Konsequenzen

Update, 16.13 Uhr: Obwohl das bundesweite Kontaktverbot mittlerweile zu allen Einwohnern vorgedrungen sein sollte, feierte eine Gruppe in Duisburg eine Party. Als die Polizei die Feier, die laut Bild hinter heruntergelassenen Roll-Läden in einer Bar stattgefunden hatte, stoppen wollte, versteckten sich demnach offenbar mehrere Personen vor den Einsatzkräften. 

Wie Bild weiter berichtet, sollen sich Party-Teilnehmer im Keller und in Waschräumen versteckt haben. Ein 39-Jähriger soll anschließend in Gewahrsam genommen worden sein, er leistete offenbar Widerstand

Update, 16.01 Uhr: Wann ist mit einem Ende der Corona-Beschränkungen in Deutschland zu rechnen? Gesundheitsminister Jens Spahn gab nun eine erste Einschätzung ab.

Coronavirus in Deutschland: Erster Todesfall in Bremen

Update um 13.59 Uhr: Das Bundesland Bremen hat den ersten Todesfall infolge einer Corona-Infektion gemeldet. Es handele sich um einen 76-jährigen Mann, der mehrere Vorerkrankungen gehabt habe, teilten die Gesundheitsbehörden am Mittwoch mit.

Update um 13.13 Uhr: Nachdem am Vortag bekannt geworden ist, dass eine Lieferung von sechs Millionen Schutzmasken für deutsche Krankenhäuser an einem Flughafen in Kenia verloren gegangen ist, hat das Verteidigungsministerium Berichte über eine Beteiligung der Bundeswehr am Verlust dieser Masken zurückgewiesen. „Es sind keine Masken abhanden gekommen aus dem Bestand der Bundeswehr“, sagte ein Sprecher am Mittwoch in der Bundespressekonferenz. 

Coronavirus in Deutschland: Verteidigungsminsterium äußert sich zur Schutzmasken-Panne

Wegen der Berichte, wonach das Material am Wochenende in Kenia verschwunden sei, verwies er auf die Generalzolldirektion. Diese habe das Material bestellt, in Zusammenarbeit mit dem Beschaffungsamt der Bundeswehr. Nun werde der Lieferweg nachverfolgt. „Da die Lieferung nicht erfolgt ist, ist auch keine Zahlung erfolgt“, sagte der Sprecher.

Zur genauen Gesamtzahl der inzwischen bestellten Masken machte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums keine Angaben. „Der Markt ist extrem umkämpft“, betonte er. Allein am Dienstag und Mittwoch sei etwa eine Million Atemschutzmasken der Stufe FFP2 ausgeliefert worden. Die Verteilung sei dann Sache der Länder beziehungsweise der kassenärztlichen Vereinigungen.

Update um 12.37 Uhr: Erneut hat sich ein deutscher Politiker mit dem Coronavirus infiziert: Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Bei dem Grünen-Politiker seien am späten Montagabend Krankheitssymptome aufgetreten, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Nun übe er die Amtsgeschäfte bis zum 6. April in häuslicher Quarantäne aus. Und auch in der bayerischen Landeshauptstadt München gibt es mittlerweile zwei Corona-Todesfälle

Video: Schutzmasken verschwunden - Halstuch kann auch helfen

Coronavirus in Deutschland: Caritas schlägt Alarm - Männer husten Anwohner an

Angesichts der rasch steigenden Fallzahlen in Deutschland und dem Rest der Welt sollte mittlerweile eigentlich jeder den Ernst der Lage begriffen haben. Doch in der Realität ist das leider immer noch nicht der Fall. So wird immer wieder von Vorfällen berichtet, in denen Personen die aktuell geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie absichtlich verletzen. Von Gruppen-Treffen über bewusstes Anhusten anderer bis hin zu Corona-Partys gibt es zahlreiche Verstöße, mit denen sich die Polizei derzeit herumschlagen muss

Ein Fall ist besonders drastisch: Wie RTL berichtet, sollen in Oberhausen in der Nacht von Montag auf Dienstag vier junge Leute im Alter von 19 bis 22 Jahren auf einem Parkplatz gestanden haben - ohne den Mindestabstand einzuhalten. Als Anwohner sie auf das Kontaktverbot hinwiesen, wurde es noch dreister: Die jungen Leute begannen zu husten und machten sich lustig. Der Spaß hatte für sie ein schnelles Ende: Die hinzugerufene Polizei verhängte Bußgelder. Alle Beteiligten haben jetzt eine Anzeige wegen Ordnungswidrigkeit am Hals, heißt es weiter.

Den Polizisten wird daher einiges abverlangt, um die in den einzelnen Bundesländern geltenden Verordnungen durchzusetzen. Mittlerweile haben die Länder weitgehend Maßnahmen getroffen - zuletzt Baden-Württemberg am vergangenen Montag

Update um 12.01 Uhr: In Koblenz (Rheinland-Pfalz) ist ein 78-jähriger Bewohner einer Einrichtung für geistig Behinderte an den Folgen einer Corona-Ansteckung gestorben. Laut Angaben des Wohlfahrtverbandes Caritas zeichnet sich in dem Wohnhaus sowie in einer nahegelegenen Schwestereinrichtung „eine dramatische Situation ab“. In beiden Gebäuden gebe es jeweils mehrere Corona-Infektionen bei Bewohnern und Mitarbeitern, berichtet Focus.de. Wie ein Sprecher der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz am Mittwoch mitteilte, ist der 78-Jährige bereits am Dienstag gestorben. 

Coronavirus in Deutschland: Vertreter aus Gesundheitsbereich fordern Maßnahmen

Unterdessen haben Dutzende Organisationen aus dem Gesundheitsbereich von der Bundesregierung konkrete Maßnahmen gefordert, um das Ausmaß der Corona-Epidemie abzumildern. In einem offenen Brief drückten die Vertreter ihre tiefe Besorgnis darüber aus, dass Hunderttausende in Deutschland keine ausreichende Möglichkeit haben, sich testen und behandeln zu lassen oder in Quarantäne zu gehen. Unter anderem zählen der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband und die Diakonie Deutschland zu den Unterzeichnern des Schreibens. 

Update um 11.42 Uhr: Mit einer Bewertung der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie hält sich das RKI nach wie vor zurück. „Wir müssen weiter abwarten, um zu sehen, ob die Maßnahmen greifen“, sagte Institutschef Wieler am Mittwoch in Berlin. Noch am Montag hatter er von einem ersichtlichen Trend gesprochen, dass die exponentielle Wachstumskurve etwas abflache. Diese Entwicklung wollte er vor zwei Tagen aber noch nicht bewerten. Bei der heutigen Pressekonferenz wies er wiederholt darauf hin, dass die Zahl der gemeldeten Fälle weiter ansteige. 

Unterdessen gibt es aus dem britischen Königshaus besorgniserregende Nachrichten: Prinz Charles ist offenbar mit dem Coronavirus infiziert. Der 71-Jährige habe sich daraufhin umgehend in Selbstisolation begeben. 

Coronavirus in Deutschland: Wieler befürchtet wochenlange Dauer der Epidemie

Update um 10.37 Uhr: Bei der Pressekonferenz des RKIs musste sich Leiter Lothar Wieler auch zahlreichen Fragen zu den nationalen Maßnahmen gegen die Corona-Epidemie stellen. Wie weit die Zahl der Neuinfektionen absinken müsse, damit Maßnahmen wie das Kontaktverbot und die Ausgangsbeschränkung aufgehoben werde, könne Wieler aktuell nicht sagen. 

„Es gibt kein Patentrezept, wir werden die Maßnahmen immer wieder anpassen“, kündigte er an. Er prognostizierte außerdem, dass die Epidemie noch einige Wochen in Deutschland sein werde. Wieler rief angesichts der andauernden Ausnahmesituation dazu auf, diszipliniert zu sein. „Jeder Bürger kann etwas gegen die Ausbreitung der Epidemie tun“, betonte er. 

Coronavirus in Deutschland: RKI-Chef will systematischere Testungen

Auf die Frage, ob in Deutschland bereits Corona-Schnelltests zum Einsatz kommen, antwortete Wieler: „Es gibt schon einige Schnelltests, die Qualität der Schnelltests, die mir bekannt ist, ist aber nicht hinreichend.“ Zwar seien diese Tests durchaus notwendig und die Testkapazitäten müssten auch hochgefahren werden. Aber das Schlimmste was man tun könne, wäre mit Tests zu testen, die nicht qualifiziert seien. „Nach wie vor werden sicher immer noch zu viele Symptomlose getestet“, kritisierte Wieler. „Ich wünsche mir, dass systematischer und koordinierter getestet wird.“

RKI-Chef Wieler gab auch am Mittwoch wieder ein Briefing zur aktuellen Corona-Lage in Deutschland. (Archivbild)

Update um 10.24 Uhr: „Wir müssen weiter abwarten um zu sehen, ob die Maßnahmen greifen“, sagte Wieler bei der Pressekonferenz zur Coronavirus-Ausbreitung. Außerdem wies er darauf hin, dass er oft gefragt werde, warum die Todesrate in Deutschland vergleichsweise niedrig sei. „Wir wissen nicht genau, warum wir im Vergleich zu anderen Ländern in Deutschland geringe Sterberaten haben“, räumte Wieler ein. „Aber ganz klar gesagt: Das ist keine Untererfassung.“ In Deutschland sei der Erreger früh entdeckt worden, zudem sei von Anfang an breit getestet worden. Damit würden auch viele milde Fälle erfasst. Zudem seien in Deutschland bislang noch nicht so viele alte Menschen erkrankt. 

Coronavirus in Deutschland: „Wir sind am Anfang der Epidemie“, mahnte Wieler

„Wir sind am Anfang der Epidemie“, betonte Wieler anschließend erneut. „Es ist noch völlig offen, wie sich die Epidemie entwickelt und natürlich steigt auch in Deutschland die Zahl der Todesfälle.“ Eine deutliche Warnung richtete Wieler außerdem explizit an die jüngere Bevölkerung. „Auch jüngere und gesunde Menschen können sehr schwer an Covid-19 erkranken und es gibt auch jüngere und gesunde Menschen, die an Covid-19 sterben“, sagte der RKI-Chef. Er gab zwar zu, dass dies selten passiere. „Aber es kann eben passieren, das wissen wir durch Fälle von unseren Nachbarländern“, betonte er.

Update um 10.14 Uhr: Weiter informierte RKI-Chef Wieler, dass schätzungsweise mindestens 5600 an Covid-19-Erkrankte Personen in Deutschland wieder genesen sind. In der gesamten Bundesrepublik sind derzeit pro 100.000 Einwohner 38 Coronavirus-Infektionen bekannt. Diese Inzidenz variiert jedoch von Region zu Region. Die von einer Covid-19-Infektion betroffenen Personen in Deutschland seien im Durchschnitt 45 Jahre alt, die Menschen, die infolge der Lungenkrankheit gestorben sind, hätten ein Durchschnittsalter von 81 Jahren. Zudem seien Männer nach wie vor etwas häufiger von dem Virus betroffen. 55 Prozent der Erkrankten sind männlich, 45 Prozent weiblich. 

Coronavirus in Deutschland: Laut RKI aktuell 31.554 Infektionen und 149 Todesfälle

Update um 10.07 Uhr: Den aktuellen Zahlen des RKIs zufolge gibt es derzeit in Deutschland 31.554 mit dem Coronavirus infizierte Personen. Im Vergleich zum Vortag sind das 4118 Fälle mehr. Zudem sind 149 Personen an den Folgen der Lungenerkrankung Covid-19 gestorben und damit im Vergleich zum Vortag weitere 35 Menschen. „Das ist die Situation, die auf offiziellen Meldezahlen beruht, nicht auf Schätzungen oder Hochschätzungen“, betonte Wieler. 

Update um 10.00 Uhr: Lothar Wieler, Leiter des Robert-Koch-Instituts stellt bei der heutigen Pressekonferenz des Instituts wieder die aktuellen Zahlen der Coronavirus-Infizierten und Toten in Deutschland vor. Nachdem er bei der Pressekonferenz am Montag schon erste Hofffnungen gemacht hatte, dass sich die Kurve möglicherweise bereits abflachen könnte, wird das heutige Statement mit Spannung erwartet.

Update um 9.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat ihre Empfehlungen hinsichtlich Corona-Testungen geändert. Wie am Mittwochmorgen bekannt wurde, empfiehlt das Institut nun Corona-Tests für nahezu jeden. So sprechen sich die Wissenschaftler dafür aus, Risikopatienten unabhängig von der Schwere ihrer Erkrankung getestet werden sollten. Sofern eine „hinreichende Testkapazität“ gegeben sei, gelte gleiches sogar für Personen, die nicht einer bekannten Risikogruppe angehören. Außerdem sollen künftig Ärzte, Pflegekräfte und andere Mitarbeiter von Gesundheitseinrichtungen grundsätzlich getestet werden, wenn sie akute Symptome einer Atemwegserkrankung haben.

Coronavirus in Deutschland: RKI passt Empfehlungen zu Corona-Tests an

Das RKI hat seine sogenannte „Orientierungshilfe für Ärztinnen und Ärzte“ dementsprechend angepasst. Ein Kontakt zu Covid-19-Patienten oder der Aufenthalt in einem Risikogebiet ist demzufolge ab sofort nicht mehr ausschlaggebend dafür, ob eine Person getestet wird oder nicht. Unerheblich ist nun auch die Schwere der Symptomatik. Zu einer sich daraus ergebenden „breiten Testung“ kam aus vielen Laboren am Dienstag Kritik. Der Vorsitzende des Berufsverbands Akkreditierte Labore in der Medizin Michael Müller betonte laut einem Bericht der Ärztezeitung: „Nur, wenn wir als Ärzte in dieser Phase solidarisch alle Ressourcen angemessen einsetzen, kommen wir gut durch die Pandemie.“ Laborkapazitäten sollten nicht unnötig ausgereizt werden. 

Update vom 25. März, 6.45 Uhr: Auch in der Nacht zum Mittwoch sind die Anzahl der Coronavirus-Infizierten und Todesopfer wieder leicht angestiegen. Die Anzahl der Todesfälle stieg laut Informationen der Johns-Hopkins-Universität von 156 auf 159. Die Infizierten-Zahl kletterte auf 32.991. Immer mehr Menschen konnten aber auch geheilt werden. So stieg die Zahl der Genesenen in der Nacht zum Mittwoch auf insgesamt 3290 Personen.

Coronavirus in Deutschland: Lage auf Intensivstationen noch relativ entspannt

Unterdessen ist die Lage auf den deutschen Intensivstationen laut Angaben von Intensivmedizinnern und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) insgesamt noch entspannt, allerdings regional sehr unterschiedlich. Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sagte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Im Moment geht es noch. Wir spüren so langsam, dass doch mehr Patienten mit Covid-19-Erkrankung reinkommen.“ Dies seien aber nicht unbedingt alles Schwersterkrankte. „Das sind tatsächlich viele Ältere mit dem klassischen Krankheitsbild, Fieber, Lungenentzündung.“ Die Lage sei auch regional sehr unterschiedlich.   

Dem stimmt auch die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) zu. Kleinere Krankenhäuser hätten weniger und oft einzelne Patienten, sagte Gernot Marx, Sprecher des Arbeitskreises Intensivmedizin der DGAI und Chefarzt der Klinik für Operative Intensivmedizin am Uni-Klinikum Aachen. „Die große Welle von Schwerkranken wird aber noch kommen, schätzungsweise in acht bis zehn Tagen.“ Wann genau der Höhepunkt zu erwarten sei, sei schwer zu sagen. 

Update vom 24. März, 19.35 Uhr: Die Stadt Frankfurt am Main will mithilfe einer Allgemeinverfügung, die am Montag in Kraft trat, gegen Hamsterkäufe vorgehen. Nun dürfen in den Geschäften der hessischen Metropole nur noch handelsübliche Mengen an die Bürger verkauft werden. 

Corona-Krise: Frankfurt sagt Hamsterkäufen den Kampf an

Klopapier, Mehl und Hygieneartikel sind in ganz Deutschland oftmals ausverkauft, da die Artikel in den vergangenen Tagen in unverhältnismäßigen Mengen über die Warentransportbänder gingen. Zudem wird die Zahl der Personen, die sich in Geschäften aufhalten dürfen, begrenzt. Mehr als ein Einkaufswagen pro Person ist ebenso nicht mehr erlaubt. 

Wie Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) erläutert, verhielten sich fast alle Bewohner vorbildlich, „doch immer wieder hören wir von Fällen, in denen einige wenige unsolidarisch sind, andere Kunden und teilweise sogar die Angestellten in den Geschäften beschimpfen, wenn diese haushaltsübliche Mengen durchsetzen wollen.“ 

Corona-Krise: Frankfurt gegen Hamsterkäufe - Händler drohen hohe Bußgelder

Die Lage soll sich nun mit der neuen Verordnung bessern. Gesundheitsdezernent Stefan Majer erklärte: „Mit der Allgemeinverfügung haben wir eine Handhabe gegen das Hamstern von Klopapier, Mehl oder anderen Gütern des täglichen Bedarfs.“ Bei Zuwiderhandlungen sollen laut der Bild Bußgelder in Höhe von bis 25.000 Euro möglich sein. Allerdings werde nicht der Käufer, sondern der Händler für den Verstoß belangt. Die Regeln gelten ab sofort bis mindestens 19. April.

In München wurde unterdessen ein weiterer Todesfall* in Folge des Coronavirus bekannt.

Corona-Krise: 11.000 Menschen bewerben sich für Robert-Koch-Institut

Update vom 24. März, 16.44 Uhr: Eine Stellenanzeige als Unterstützungskraft beim Robert-Koch-Institut (RKI) ist auf immenses Interesse gestoßen. Zwischen Donnerstag und Montag hätten sich 11.000 Menschen als Helfer im Kampf gegen das Coronavirus beworben, wie das Bundesverwaltungsamt (BVA) in Köln mitteilte. Das Amt hatte die Stelle für das RKI ausgeschrieben. 

„Einen solchen Andrang auf ausgeschriebene Stellen haben wir noch nicht erlebt“, sagte BVA-Präsident Christoph Verenkotte.

Aufgabe der Unterstützer wird es sein, im kommenden halben Jahr als „Containment Scouts“ bei der telefonischen Befragung von Covid-19-Infizierten und deren Kontaktpersonen zu helfen. Dadurch spare das RKI Ressourcen, die es im Kampf gegen das Virus dringend benötige.

Corona-Krise: VW schickt Tausende in Kurzarbeit

Update vom 24. März, 16.20 Uhr: Bei Volkswagen sollen wegen der Lieferprobleme und Absatzschwäche in der Corona-Krise rund 80 000 Beschäftigte in Deutschland in Kurzarbeit gehen. Dies verlautete am Dienstag aus Konzernkreisen. Das Unternehmen hat die deutschen und europäischen Werke sowie weitere Standorte in Amerika und Russland derzeit vorübergehend geschlossen.

Coronavirus: Mediziner kommt aus dem Ruhestand, um zu helfen - Jetzt ist er tot

Update vom 24. März, 16.10 Uhr: Am Montag kam es in Nordrhein-Westfalen zu einem tragischen Notfalleinsatz, wie die Neue Westfälische berichtet.

Ein aus dem Ruhestand gekommener Mediziner war in der zentralen Corona-Abstrichstelle in Herford demnach kollabiert und trotz Reanimationsversuchen im Krankenhaus gestorben. Die Todesursache sei bislang ungeklärt, wie der Kreis Herford mitteilte. Vermutlich sei der Mann jedoch an einem Herzinfarkt gestorben. Der Mediziner hatte sich freiwillig gemeldet, um in der Corona-Abstrichstelle zu helfen. 

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abstrichstelle sowie die gesamte Kreisverwaltung trauern um den engagierten Mediziner“, hieß es von der Stadt Herford.

Coronavirus: Über 30 000 Infizierte in Deutschland - Italienische Covid-19-Patienten in Sachsen

Erstmeldung vom 24. März, 15.30 Uhr: München - Weiter und weiter breitet sich das Coronavirus auch in Deutschland aus. Aktuellen Zahlen der John-Hopkins-Universität zufolge sind in Deutschland aktuell (Stand: 24. März, 15 Uhr) mehr als 30.000 Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert.

Corona in Deutschland: Sechs Millionen Schutzmasken spurlos verschwunden

Beim Einkauf dringend benötigter Schutzmasken durch die Bundeswehr hat es eine schwere Panne gegeben. 

In Kenia seien sechs Millionen bestellte Atemschutzmasken "verloren gegangen", sagte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Sie bestätigte damit einen Bericht des Spiegel. Das Ministerium bemühe sich um Aufklärung, "was da passiert ist", sagte die Sprecherin weiter. Ursprünglich sollten die Masken bereits vergangenen Freitag in Deutschland ankommen. 

Dem Bund sei durch den Verlust "kein Schaden entstanden, weil die Masken noch nicht geliefert wurden und noch nicht bezahlt wurden", betonte sie. "Der Vertrag ist hiermit nichtig." Welche Rolle Kenia bei der Beschaffung der Masken spielte, konnte sie zunächst nicht sagen

In Deutschland brauchen Ärzte und Kliniken wegen der Ausbreitung des Coronavirus dringend Nachschub an Atemschutzmasken

Corona in Deutschland: Italienische und französische Covid-19-Patienten

Mit einem Flugzeug der italienischen Luftwaffe waren am Dienstag zwei schwerkranke Patienten nach Sachsen gebracht worden. Auch Baden-Württemberg zeigt sich solidarisch. Nach Angaben des Wissenschaftsministeriums erklärten sich dort vier Universitätskliniken bereit, Patienten aus dem benachbarten und schwer betroffenen GebietElsass in Frankreich aufzunehmen.

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat sich für die grenzübergreifende Unterstützung anderer Länder im Kampf gegen die Coronavirus-Ausbreitung via Twitter bedankt. „Vielen Dank an unsere europäischen Nachbarn“, schrieb Macron am Montag in dem sozialen Netzwerk mit Blick auf die Aufnahme-Angebote für französische Notfallpatienten. Auch das Saarland, Rheinland-Pfalz, die Schweiz und Luxemburg hatten zuvor angeboten, Patienten aufzunehmen.

Wissenschaftler forschen mit Hochdruck an Impfstoff-Kandidaten, wie merkur.de* berichtet. Doch das RKI dämpft die Erwartungen. Die Abitur-Prüfungen könnten komplett entfallen. Hat auch Greta Thunberg eine Coronavirus-Infektion? Auf Instagram beschreibt sie Krankheitssymptome.

Der britische Premierminister Boris Johnson ist positiv auf Coronavirus getestet worden. 

Die Verbraucherzentrale warnte nun vor vermeintlichen Heilmethoden. Darunter zählen auch die umstrittenen Globuli. 

*Merkur.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Kay Nietfeld

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