Hilft die Krise den Amphibien?

Die Corona-Pandemie hat Kröten und anderen Amphibien möglicherweise bei ihrer jährlichen Wanderung geholfen. "Sicherlich haben die wandernden Amphibienpopulationen vom abnehmenden Straßenverkehr gerade an Straßenabschnitten ohne Schutzzäune profitiert", erklärt Sascha Schleich vom Naturschutzbund Deutschland (NABU). Die Krise hätte allerdings vielerorts auch die Bemühungen der Tierschützer erschwert.

"An vielen Schutzzäunen helfen normalerweise mehrere Ehrenamtliche mit." Das sei aber durch die Abstandsregeln und die Ausgangsbeschränkungen in einigen Bundesländern dieses Jahr zur Herausforderung geworden.

Ein Urteil zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Krötenbestände ist wenn überhaupt erst nächstes Jahr möglich, wie auch Magnus Wessel vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bestätigt. "Die Zahl der Tiere ist stark von der Witterung abhängig, sodass ein Vergleich schwer ist." dpa

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