Beide Leichen, die bei Nidda und Freigericht gefunden wurden, weisen Schussverletzungen auf. 
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Beide Leichen, die bei Nidda und Freigericht gefunden wurden, weisen Schussverletzungen auf. 

Wie hängen Fälle zusammen?

Zwei Tote mit Schussverletzungen - Leichen in Nidda und Freigericht gefunden

Die Polizei hat in der Wetterau und im Main-Kinzig-Kreis zwei Leichen gefunden. Beide weisen Schussverletzungen auf. Offenbar hängen die Fälle zusammen. 

  • Zwei Tote bei Nidda und Freigericht aufgefunden
  • Beide Leichen weisen Schussverletzungen auf
  • Die Fälle stehen offenbar in einem Zusammenhang
  • Beide Männer haben in Nidda gelebt
  • Beide Männer offenbar miteinander bekannt

Update, 13.2.2020, 14.50 Uhr: Wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Gießen, Dr. Volker Bützler, am Nachmittag auf WZ-Anfrage mitteilte, handelt es sich bei dem 43-Jährigen um einen Deutschen, bei dem 49-Jährigen um einen Mann aus Bosnien-Herzegowina, der aber schon sehr lange in Deutschland gelebt hat. Die beiden seien auf jeden Fall miteinander bekannt, wie sehr, das stehe noch nicht fest. Allerdings hätten die beiden keine partnerschaftliche Beziehung geführt. 

Laut Bützler wurde die Leiche des 43-Jährigen in dessen Hobbywerkstatt in seinem Wohnort gefunden, die des 49-Jährigen am Übergang von Feld und Wald nahe Gondsroth, einem Ortsteil von Hasselroth. Der Jüngere sei wahrscheinlich spätestens eine Stunde nach seinem Tod gefunden worden. Gegen 8.30 Uhr sei bei der Polizei der Fund des zweiten Toten gemeldet worden.​

Erstmeldung, 13.2.2020, 11 Uhr: Schrecklicher Fund am Mittwochabend bei Nidda im Wetteraukreis: Gegen 19.30 Uhr wurde hier die Leiche eines 43-Jährigen gefunden. Der Mann aus Nidda wurde offenbar getötet, die Polizei entdeckte eine Schussverletzung. 

Nidda/Freigericht: Ermittlungen der Polizei führen zu weiterer Leiche

Schnell ergaben sich Hinweise auf einen 49-Jährigen, der ebenfalls aus Nidda kommt. Er und der zuvor leblos aufgefundene Mann sollen zuvor miteinander in einem nicht näher erklärten Kontakt gestanden haben. 

Eine Fahndung wurde eingeleitet. Schon bald fand die Polizei den 49-Jährigen nahe Freigericht im Main-Kinzig-Kreis. Auch er war tot und wies Schussverletzungen auf. 

Eine Pistole wurde bei der zweiten Leiche sichergestellt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand deutet alles darauf hin, dass der 49-Jährige sich selbst das Leben nahm. Unbestätigt ist aktuell allerdings noch, ob der zuvor gefundene 43-Jährige aus Nidda mit eben jener Waffe erschossen wurde. 

Nidda/Freigericht: Beide Personen kannten sich, Leichen mit Schussverletzungen

In welcher Form der Fall aus Freigericht mit dem Fund der Leiche des 43-Jährigen bei Nidda zusammenhängt, das ist Teil der laufenden Ermittlungen. Sicher ist: Beide Männer kannten sich und waren polizeilich zuvor nicht in Erscheinung getreten. Hintergründe - wie etwa ein mögliches Motiv und der genaue Geschehensablauf - sind bislang unklar. 

Die Polizei in Friedberg und die Staatsanwaltschaft Gießen ermitteln.

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bei Depressionen und anderen psychischen Notfall-Situationen gibt es außerdem unter www.deutsche-depressionshilfe.de. Hilfe bietet auch der Krisendienst Frankfurt unter 069-611375. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.bsf-frankfurt.de.

In einem Hotelzimmer in Rendsburg wurde eine Frau tot aufgefunden.

red

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