Die Grannen können für Hunde zur Gefahr werden. (Symbolbild)
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Die Grannen können für Hunde zur Gefahr werden. (Symbolbild)

Gefahr für Hunde

Grannen: Viele Hundehalter unterschätzen die Gefahr - Einen Fehler sollten sie unbedingt vermeiden

  • Florian Dörr
    VonFlorian Dörr
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Es ist die unterschätzte Gefahr für Hunde in dieser Jahreszeit: Grannen. Viele Halter unterschätzen das Thema.

Erst wenige Tage ist es her, dass die Tierklinik Panitzsch auf Facebook einen eindringlichen Appell veröffentlichte: „Jahreszeitlich bedingt müssen wir tagtäglich bei mehreren Patienten Grannen vor allem aus Hundenasen ‚angeln‘, eine technisch aufwändige Angelegenheit.“

Teilweise kommen jedoch auch Hunde, die es noch weitaus heftiger getroffen hat. „Schlimmer erwischt hatte es nun einen etwa 40 Kilogramm schweren Vierbeiner, der beim fröhlichen Spurt durch ein Getreidefeld eine komplette Ähre eingeatmet hatte.“ Die chirurgische Entfernung des Lungenlappens konnte zwar vermieden werden. Zu der dramatischen Situation wäre es aber wohl gar nicht erst gekommen, hätte der Halter des besagten Hundes einen wichtigen Rat befolgt.

Grannen bei Hunden: Insbesondere zur aktuellen Jahreszeit eine Gefahr

Denn: Bei Grannen handelt es sich um kleine Pflanzenteilchen mit Widerhaken, die sich etwa an den Ähren verschiedener Getreidearten befinden und das Korn umschließen. Sie setzen sich nicht nur am Fell von Hunden oder auch Katzen fest, sondern könnten etwa eingeatmet werden, wie der Vierbeiner, über den die Tierklinik Panitzsch nun berichtete, erfahren musste. Auch bei Tasso heißt es: „Bei der Ernte lösen sich die Grannen häufig und geraten so auf die Wege, wo sie gefährlich für Tiere werden können.“

Häufiger erscheint jedoch ein Fehler, die die Hundehalter begehen: Denn sie lassen ihre Vierbeiner direkt durch die Getreidefelder jagen. Mit Blick auf die Grannen ist das keine gute Idee. Wichtig daher: Haben Halter den Verdacht, ihr Hund hat eine Granne eingeatmet oder sich eingetreten, ist ein schneller Besuch beim Tierarzt ratsam.

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