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"Für immer ein Mörder - der Fall Ritter" auf 3sat: Schauspieler, Handlung, Drehort

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Von: Katharina Ganz

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Yvonne Weber (Teresa Weißbach, l.), Frau Michel (Anne-Kathrin Gummich) und Frank Wolf (Hinnerk Schönemann).
Yvonne Weber (Teresa Weißbach, l.), Frau Michel (Anne-Kathrin Gummich) und Frank Wolf (Hinnerk Schönemann). © Andreas Wünschirs/obs/ZDF

Mit "Für immer ein Mörder - der Fall Ritter" zeigt 3sat am Dienstagabend um 20.15 Uhr ein DDR-Krimidrama. Die Infos zur Handlung, den Schauspielern und dem Drehort im Überblick.

"Für immer ein Mörder - der Fall Ritter" auf 3sat: Die Handlung

Es ist Herbst im Jahr 1999. Die Frankfurter Kommissarin Yvonne Weber (Teresa Weißbach) wurde gerade nach Eisenach versetzt. Dort soll sie mit ihrem neuen Kollegen Frank Wolf (Hinnerk Schönemann) einen Cold Case aufklären. Für die junge Kommissarin ist der nie aufgeklärte Mordfall klar: Anfang der 1980er Jahre wurde eine Polizistentochter erdrosselt - und zwar von ihrem Freund, dem Musiker Konrad Ritter (Luca Zamperoni). Die Aktenlage zeigt: 1983 wurde Ritter festgenommen, er wurde aber nie verurteilt. Denn der Schönling und Frauenheld hatte während der Verhöre die Tat zwar gestanden, wurde aber durch einen Zeugen im Revisionsverfahren entlastet und kam wieder auf freien Fuß. Bald zeigt sich: Offenbar haben auch die damaligen Ermittler keine reine Weste. Bei der Rekonstruktion der Ereignisse trägt Weber erstaunliche Ermittlungsfehler zutage. 

"Für immer ein Mörder - der Fall Ritter": Die Schauspieler 

Die ambitionierte Kommissarin Yvonne Weber wird von Teresa Weißbach gespielt. Die 37-Jährige steht seit Kindesbeinen an auf der Bühne. Ihr Filmdebüt hatte die gebürtige Sächsin mit 17 Jahren im Film "Sonnenallee" von Leander Haußmanns. Später studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock und machte ihren Diplom-Abschluss als Schauspielerin. Heute lebt sie in Berlin. Weißbach hat unter anderem auch in Tatort- und Polizeiruf-110-Filmen mitgespielt. Zu sehen war sie auch in "Offroad" an der Seite von Nora Tschirner und Elyas M'Barek. 

Hinnerk Schönemann spielt den thüringischen Kommissar Frank Wolf. Der 44-Jährige gebürtige Rostocker ist seit 1998 im Fernsehen zu sehen. Er übernahm etwa Rollen in den Serien "Im Namen des Gesetzes" und "Die Kommissarin" und ist seit 2014 in der TV-Reihe "Nord bei Nordwest" mit dabei. Seit 2001 ist Schönemann auch regelmäßig auf der Kinoleinwand zu sehen. 2002 spielte er beispielsweise in "Kiss and Run" mit, 2006 verkörperte er den Unterleutnant Axel Stigler in "Das Leben der Anderen" von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck. Für die ZDF-Produktion "Mörder auf Amrum" erhielt Schönemann 2010 den Deutschen Fernsehkrimipreis, sowie stellvertretend für das Darsteller-Team den Grimme-Preis. Für diesen Film wurde er außerdem als bester Schauspieler für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. 

Luca Zamperoni spielt den Dorf-Casanova und Verdächtigen Konrad Ritter. Der 48-jährige gebürtige Hanauer lebt heute mit seiner Familie in Köln. Bekannt wurde er vor allem durch die Rolle des Nick Prozeski in der ARD-Vorabend-Soap "Verbotene Liebe". Außerdem spielte er sechs Jahre den Kriminalobermeister Gino Bruni in der Serie "SK Kölsch". Neben Auftritten in mehreren Tatort-Folgen, war Zamperoni auch in der Til-Schweiger-Produktion "Honig im Kopf" und "Sturm der Liebe" zu sehen. 

In den weiteren Rollen: 

"Für immer ein Mörder - der Fall Ritter": Regie, Drehort und Buch

Der DDR-Krimi wurde von Mitte Oktober bis Mitte November in Erfurt, Eisenach, Gotha und Weimar gedreht. Regisseur war Johannes Grieser, der neben vielen weiteren Krimis auch bereits in acht Tatort-Folgen Regie führte. Das Drehbuch schrieb Holger Karsten Schmidt, der zuvor für den DDR-Krimi "Mord in Eberswalde" mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. 

Die Filmproduktion wurde mit 200.000 Euro von der Mitteldeutschen Medienförderung unterstützt. 

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