Frau vor Zug gestoßen: Täter in Psychiatrie?

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Voerde/Duisburg(dpa). Aus Mordlust soll ein 28-Jähriger eine Frau im Juli vor einen Zug in Voerde gestoßen haben - dem Beschuldigten droht jetzt Psychiatrie auf unbestimmte Zeit statt Gefängnis. Aufgrund einer psychischen Erkrankung des Beschuldigten sehe die Staatsanwaltschaft Duisburg dafür eine hinreichende Wahrscheinlichkeit, sagte die Sprecherin des Landgerichts Duisburg, Sarah Bader, am Montag.

Die Staatsanwaltschaft gehe davon aus, dass der Beschuldigte im Zustand der eingeschränkten Schuldfähigkeit gehandelt habe, und auch eine gänzliche Schuldunfähigkeit nicht ausgeschlossen sei, sagte Bader: "Wenn man eine Schuldunfähigkeit nicht ausschließen kann, kann man ihn ja wegen der Straftat nicht verurteilen."

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