100 Fälle weniger

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Berlin(dpa). Im vergangenen Jahr haben sich laut Robert-Koch-Institut (RKI) weniger Menschen in Deutschland mit HIV angesteckt. Nach einer Schätzung liege die Zahl der Neuinfektionen bundesweit bei 2400, das seien hundert Fälle weniger als im Jahr zuvor, teilte das RKI Mitte November in Hinblick auf den Welt-Aids-Tag am morgigen Sonntag mit.

Insgesamt geht das Institut von fast 88 000 HIV-Infizierten in Deutschland aus, schätzungsweise mehr als 10 000 von ihnen wissen aber noch nichts davon. Dadurch könne das Virus unbeabsichtigt weitergegeben werden. Auch die Sterblichkeit sei bei späten Diagnosen höher.

2018 starben nach RKI-Angaben schätzungsweise 440 Menschen an den Folgen einer HIV-Infektion, seit Beginn der Epidemie in den 1980er Jahren rund 29 000.

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