Ermittlungen gegen zwei Apothekenmitarbeiter

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Köln (dpa). Nach dem Tod einer jungen Mutter und ihres Babys durch vergiftete Glukose aus einer Kölner Apotheke ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen zwei Mitarbeiter des Geschäfts. Die Verunreinigung der Glukose sei eher auf ein Versehen als auf Vorsatz zurückzuführen, sagte der Kölner Staatsanwalt Ulrich Bremer am Freitag. Die giftige Substanz - Lidocainhydrochlorid - sei in einem sehr ähnlichen Gefäß gelagert gewesen wie die Glukose. Der Betreiber darf indes seine drei Apotheken wieder öffnen. Die Herstellung eigener Arzneimittel bleibe aber weiterhin untersagt, wie das Gesundheitsministerium in Abstimmung mit der Stadt Köln am Freitag mitteilte.

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