Erdbeben auf den Philippinen

Manila (AFP). Bei einem schweren Erdbeben auf den Philippinen sind mindestens sechs Menschen getötet worden, dutzende weitere wurden verletzt. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS traf das Beben der Stärke 6,6 am Dienstagmorgen den Süden der Insel Mindanao, als Behörden und Schulen gerade ihre Tore öffneten. In der Region, die erst vor knapp zwei Wochen von einem heftigen Beben erschüttert worden war, brach Panik aus.

Laut USGS lag das Zentrum des Bebens in nur geringer Tiefe. In einigen Gebieten bebte die Erde fast eine Minute lang, kurz darauf folgten eine Reihe von Nachbeben. Mehrere Gebäude stürzten ein, an anderen entstanden gefährliche Risse. Viele Menschen weigerten sich, in ihre Häuser zurückzukehren.

Mindestens sechs Menschen starben durch einstürzende Mauern, Erdrutsche oder herabfallende Trümmer. Mindestens 50 Menschen wurden verletzt, darunter auch mehrere Grundschüler und ihre Lehrer. In der gesamten Region fielen Strom und die Telefonversorgung aus. Alle Schulen wurden vorsorglich geschlossen. Erst vor knapp zwei Wochen war die Region von einem Erdbeben der Stärke 6,4 erschüttert worden. Die Philippinen liegen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einer Region mit starker seismischer Aktivität. Dort kommt es häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare