Das Sturmgewehr G36 steht beim Waffenhersteller Heckler & Koch in einem Ausstellungsraum.
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Heckler & Koch: Entscheidung aus Berlin bringt Traditionsunternehmen in Bedrängnis (Symbolbild).

Nach 60 Jahren Zusammenarbeit

Entscheidung aus Berlin bringt Probleme für Waffenhersteller Heckler & Koch

  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
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Der Waffenhersteller Heckler & Koch aus dem Schwarzwald stellt seit 1959 die Standard-Gewehre der Bundeswehr her. In Zukunft soll jedoch die Konkurrenz diese Aufgabe übernehmen.

Oberndorf - Das Rüstungsunternehmen Heckler & Koch aus dem baden-württembergischen Oberndorf (Schwarzwald) ist der bedeutendste Hersteller von Handfeuerwaffen in ganz Deutschland. Seit 1959 stellte das Unternehmen das Standard-Gewehr G36 für die Bundeswehr her. Damit ist jetzt scheinbar Schluss. In einem Bieterverfahren setzte sich der Waffenhersteller Haenel aus Thüringen durch. Für Heckler & Koch bedeutet der Wegfall des Auftrags über 120.000 Gewehre einen Verlust von 245 Millionen Euro. Der Konzern kündigte an, gegen die Entscheidung klagen zu wollen.

Wie BW24* berichtet, bringt die Sturmgewehr-Schlappe bringt Heckler & Koch in Bedrängnis.

Heckler & Koch, der bedeutendste Waffenhersteller in Deutschland hat seinen Sitz in Baden-Württemberg. Auch viele andere überregional bedeutende Unternehmen sind hier ansässig. Beispielsweise die Daimler AG, die Porsche AG oder die Drogeriekette dm (BW24* berichtete) *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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