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Die zweite September-Hälfte könnte freundlicher werden, als die erste - der Hundertjährige Kalender lässt hoffen.

Hundertjähriger Kalender weckt Hoffnungen

So soll das Wetter in der zweiten September-Hälfte werden

Die erste September-Hälfte war größtenteils verregnet und kalt. Wie wird die zweite September-Hälfte werden? Wir werfen einen Blick auf den Hundertjährigen Kalender.

Update vom 13. September 2019: München - Momentan erleben wir in Deutschland das klassische Herbstwetter. Mal Regen und Nebel, mal Sonne und Sommer-Temperaturen. Doch was hat der Hundertjährige Kalender dazu berechnet und was können wir in den nächsten Wochen noch erwarten? 

Der Hundertjährige Kalender hat für den September bislang einige richtige, sowie einige falsche Prognosen getroffen. „Sehr schönes Wetter“ hatte er für den Zeitraum vom 10. bis 19. September vorhergesagt. Bislang hat sich das nur bedingt bewahrheitet. Die zweite September-Woche brachte Deutschland klassische Altweibersommer-Temperaturen über 20 Grad, aber auch viel Regen und Nebel.

Vorhersagen für die zweite Septemberwoche wecken Hoffnung

Welches Wetter ist nun für die nächsten Tage und die zweite September-Hälfte zu erwarten? Die Schönwetter-Voraussage bis zum 19. September wird sich wohl in den nächsten Tagen bestätigen. Für das kommende Wochenende werden sommerliche Höchsttemperaturen mit bis zu 30 Grad erwartet. Wind und Nebel halten sich in ganz Deutschland zurück. Allerdings hält diese Schönwetter-Front leider nicht lange an. Bereits am Montag, spätestens ab Dienstag ziehen Regenwolken über Deutschland auf und bringen das regnerische Herbstwetter wieder zurück in die Bundesrepublik - so die Prognose des Kalenders.

Laut Hundertjährigem Kalender soll die letzte September-Woche anschließend gemischt werden. Das könnte sich durchaus bestätigen. Der Deutsche Wetterdienst macht ähnliche Angaben. Laut Experten sind anhand des Hundertjährigen Kalenders allerdings keine ernstzunehmenden Angaben zu machen. Es besteht also Hoffnung auf einen freundlicheren Abschluss des Monats, als berechnet.

Hundertjähriger Kalender weckt Hoffnungen auf zweite September-Hälfte

Ursprungsartikel vom 02. September 2019: Pünktlich zum meteorologischen Herbstanfang am 1. September erleben wir in Deutschland einen deutlichen Wetterumschwung. Konnte man vor wenigen Tagen noch im Bikini bei 30 Grad in der Sonne schwitzen, gilt es jetzt Windjacke und Regenschirm einzupacken. Dieser Abschied vom Sommer ging vielen jetzt deutlich zu schnell. Müssen wir uns wirklich schon endgültig von T-Shirts und Flip Flops verabschieden und auf Schmuddelwetter einstellen? Oder gibt es im September noch ein paar milde Spätsommer-Tage? Wir werfen einen Blick auf den Hundertjährigen Kalender. 

Der Herbst zeigte sich bislang nicht von seiner besten Seite, doch nun könnten warme Temperaturen tatsächlich viele Sonnenstunden versprechen.

Wetter-Vorhersage: Was ist der Hundertjährige Kalender überhaupt? 

Dabei handelt es sich um eine Zusammenstellung von Wettervorhersagen, die im 17. Jahrhundert von Mauritius Knauer, einem Abt des bayerischen Klosters Langheim, verfasst wurde. Er ging davon aus, dass die Himmelskörper Mond, Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus und Merkur das Wetter entscheidend beeinflussen, und zwar abwechselnd jeweils ein Jahr lang. Dieser Logik zufolge würde sich das Wettergeschehen alle sieben Jahre wiederholen und so auch in Zukunft Vorhersagen ermöglichen, so Knauers Annahme. Seine Beobachtungen veröffentlichte er unter dem Titel „Calendarium oeconomicum practicum perpetuum“, der bis heute in mehreren Verlagen als „Hundertjähriger Kalender“ erscheint. 

Wetter im September - das sagt der Hundertjährige Kalender

Was also prophezeit nun der Hundertjährige Kalender für das Wetter im September 2019? Zuerst einmal sei gesagt, dass 2019 ein Merkur-Jahr ist und das steht allgemein eher für trockenes und gleichzeitig kaltes Wetter. Und speziell für den September sehen die damaligen Notizen des Abtes wie folgt aus:

Am 1. und 2. September sollte sich das schöne Wetter der vergangenen Wochen laut Knauers Aufzeichnungen eigentlich fortsetzen. Beim Blick nach draußen hat sich diese Annahme schon mal nicht bewahrheitet. Denn gerade zum 1. September sind die Temperaturen in weiten Teilen Deutschlands deutlich gesunken. Am 3. und 4. September ist dem Hundertjährigen Kalender zufolge mit starken Regenfällen zu rechnen. Aktuellen Vorhersagen zufolge könnte sich diese Annahme zumindest teilweise bestätigen. 

Vorallem am Alpenrand warnt der Deutsche Wetterdienst derzeit bis Dienstagmorgen (3. September) vor Dauerregen. Und auch im übrigen Teil des Landes sind dicke Wolkenfelder und Schauer zu erwarten, vor allem im Nordwesten soll es regnerisch bleiben.

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Mitte September: Hundertjähriger Kalender verspricht gutes Wetter

Die folgenden zwei Wochen sollen dann gut werden. Falls man dem Hunderjährigen Kalender glauben darf, dürften wir uns bis 19. September auf eine Schönwetterphase freuen, die nur am 9. September von Unwettern unterbrochen werden soll. Was man bisher allerdings schon mal sagen kann, stimmt diese Prognose nur bedingt: Bis zum 9. September war es in überwiegenden Teilen Deutschlands kalt und regnerisch. Die aktuellen Wettervorhersagen versprechen aber tatsächlich mehr Sonne und wieder steigende Temperaturen. Bleibt also die Hoffnung, dass sich die Voraussagen des Hundertjährigen Kalenders, wonach wir uns jetzt auf einige spätsommerliche Septembertage freuen dürfen, bewahrheiten.

Ende September soll ins Wasser fallen

Von 20. bis 28. September lassen die damaligen Beobachtungen auf wechselhafte Aussichten schließen. Die letzten beiden Septembertage fallen laut Knauers Aufzeichnungen dann so richtig ins Wasser.

Nach Ansicht von Meteorologen sind allerdings keine ernstzunehmenden Prognosen anhand des Hundertjährigen Kalenders möglich. Bei zutreffenden Vorhersagen gehen Experten eher von Zufällen aus.  

Das Original des „Calendarium oeconomicum practicum perpetuum“ (Hundertjähriger Kalender) ist als digitale Version auf der Homepage der Staatsbibliothek Bamberg zu sehen.

Video: Wetter-Vorhersage bis 6. September

In Brasilien sorgte eine gigantische Wolke für Panik.

va

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