Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 müssen viele Geschäfte schließen. Wie steht es um Baumärkte und Gartencenter?
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Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 müssen viele Geschäfte schließen. Wie steht es um Baumärkte und Gartencenter?

Corona-Regeln

Baumärkte und Gartencenter: Wie funktioniert hier aktuell das Einkaufen?

  • Matthis Pechtold
    VonMatthis Pechtold
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Von der Corona-Notbremse sind Baumärkte und Gartencenter unterschiedlich stark betroffen. Welche Regeln gelten und was man für den Einkauf wissen muss.

Seit dem 23. April gilt überall in Deutschland die Bundesnotbremse, betroffen sind davon auch Baumärkte. Für Gartencenter fallen die Regeln dagegen weniger streng aus.

Zwischen einer Inzidenz von 100 und 150 ist in den Baumärkten Terminshopping („Click & Meet“) möglich, so legt es die Bundesnotbremse fest. Wer vorab einen Termin vereinbart, kann direkt im Laden einkaufen. Das Angebot ist allerdings durch die Ladenfläche begrenzt: je angefangener 40 Quadratmeter ist eine Person zugelassen. Zudem ist der Eintritt nur möglich, wenn man bereits geimpft ist und der letzte Impftermin mindestens 14 Tage her ist, eine Erkrankung an Covid-19 überstanden und nicht älter als sechs Monate ist oder man ein negatives Testergebnis vorlegen kann, das nicht älter ist als 24 Stunden.

Einkaufen in Baumärkten und Gartencentern: Was Kunden wissen müssen

Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz fünf Werktage in Folge unter einem Wert von 100 (wobei die Daten des Robert-Koch-Instituts grundlegend sind), verlieren die Regeln der Bundesnotbremse ihre Gültigkeit. Dann gelten wieder die Corona-Maßnahmen der jeweiligen Länder und Kreise.

Für Gartenmärkte gelten dagegen weniger strenge Auflagen. Sie zählen zu den sogenannten Geschäften des erweiterten täglichen Bedarfs. Wer hier einkaufen möchte, braucht keinen Termin, muss nicht geimpft oder genesen sein und muss keinen negativen Corona-Test vorweisen. Eine Pflicht zum Tragen einer Maske besteht hier, wie auch in Baumärkten, dennoch. Die Verkaufsfläche ist begrenzt auf einen Kunden pro 20 Quadratmeter (bei einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern) beziehungsweise pro 40 Quadratmeter (bei einer Verkaufsfläche von über 800 Quadratmetern).

Corona: Baumärkte, Gartencenter und die Bundesnotbremse – Welche Regeln aktuell gelten

Ab einer Inzidenz von 150 und höher dürfen Baumärkte nur noch „Click & Collect“ anbieten. Kunden müssen die Ware dann online bestellen und am Markt abholen. Wer aus beruflichen Gründen auf Baumärkte angewiesen ist, ist von all diesen Regeln gar nicht betroffen: Für Handwerker und Gewerbetreibende sind die Märkte geöffnet.

Baumarktketten wie Obi, Bauhaus, Hornbach, Toom und Hagebaumarkt liefern viele Produkte auch direkt nach Hause, wobei in der Regel Versandkosten anfallen. (mp)

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