Bewährungsstrafe für falschen Notfallarzt

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Flensburg (dpa). Ein Mann, der sich als Arzt ausgegeben und als solcher bei Motorsport- und Kulturveranstaltungen ehrenamtlich im Einsatz war, ist zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Flensburg verurteilte den 36-Jährigen am Dienstag wegen des unbefugten Führens von akademischen Titeln sowie der Berufsbezeichnung Arzt zu einer Strafe von elf Monaten ausgesetzt auf Bewährung. Der ebenfalls angeklagte Tatvorwurf des unerlaubten Erwerbs von Betäubungsmitteln wurde vorläufig fallen gelassen.

Der geständige Mann aus dem Raum Flensburg war demnach seit 2011 bei einer Rettungsorganisation in Flensburg zunächst als Sanitätshelfer angestellt, er gab sich dort als Medizinstudent aus. Tatsächlich hat er nur einen Hauptschulabschluss.

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