Angst vor dem Ausbruch

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Manila(dpa). Es regnet Asche und Steine: Auf den Philippinen könnte ein gefährlicher Vulkan Hunderttausende in die Flucht treiben. Nahe der Hauptstadt Manila spuckte der Vulkan Taal am Montag Lava. Das seismologische Institut Phivolcs warnte vor einem sehr bedrohlichen Ausbruch, der noch kommen könnte, möglicherweise innerhalb von "Stunden oder Tagen". Es galt wie bereits am Sonntag die Warnstufe 4 von 5. Mindestens 144 vulkanische Beben seien bislang registriert worden. Am Flughafen von Manila wurde wegen des Ascheregens der Betrieb zeitweise eingestellt. Um die 200 Flüge ins In- und Ausland wurden gestrichen. Die Wolke aus dem Vulkan reichte bis zu 15 Kilometer in die Höhe.

Die Behörden schätzten, dass mindestens 200 000 Menschen fliehen müssten, falls es schlimmer wird. Bereits jetzt haben sich 45 000 Menschen in Sicherheit bringen müssen, darunter auch Touristen. In der betroffenen Region fiel auch der Schulunterricht aus. Die meisten Hotels, Restaurants und Geschäfte schlossen. Die Auswirkungen waren auch in Santa Rosa rund 30 Kilometer nordöstlich des Vulkans zu spüren. Ohne Mundschutz spüre man schon nach kurzer Zeit ein Knirschen im Mund, erzählt ein deutscher Auswanderer

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