Sind gedruckte oder digitale Bücher besser fürs Klima? Eindeutig lässt sich diese Frage nicht beantworten. FOTO: DPA
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Sind gedruckte oder digitale Bücher besser fürs Klima? Eindeutig lässt sich diese Frage nicht beantworten. FOTO: DPA

Umweltvorteil durch E-Books?

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Wer einen E-Book-Reader kauft, sollte ihn auch konsequent nutzen. Denn je länger das Gerät genutzt wird, desto mehr Gedrucktes kann es ersetzen und desto günstiger fällt sein ökologischer Fußabdruck aus. Schließlich werden bei der Produktion eines Readers Ressourcen verbraucht. Darauf weist das Freiburger Öko-Institut hin.

Setzt man die Lektüre von zehn Büchern mit jeweils 200 Seiten als Vergleichsmaßstab an, erzeugt man auf einem E-Book-Reader durch die Herstellung und Nutzung dieser Anzahl digitaler Bücher acht Kilogramm CO2, wie das Institut vorrechnet.

Bei zehn gedruckten Büchern gleichen Umfangs entstehen bei der Herstellung aus Frischfaserpapier den Angaben zufolge elf Kilogramm CO2 - bei Büchern aus Recyclingpapier sind es nur neun Kilogramm. Zum Vergleich: Ein Auto stößt pro verbrauchtem Liter Benzin etwa 2,4 Kilogramm CO2 aus.

Gemäß dem Klimaschutzgrundsatz "vermeiden, verringern, ausgleichen", ist es den Experten zufolge am besten, keine neuen, sondern gebrauchte Bücher zu kaufen, Bücher in Bibliotheken oder von Freunden auszuleihen und auch die eigenen Bücher weiterzugeben. So verteilten sich Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen aus der Herstellung dann auf viele Nutzer. dpa

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