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Mit Spaß ins All

  • vonMaren Bonacker
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Zukunft bringt Fortschritt? NEEE! Ned und Anna besuchen die Schule auf einer Raumstation, und es gibt IMMER noch Papier und IMMER noch Hausaufgaben, und das Einzige, was anders ist, sind die Aliens, die plötzlich dazukommen. Gleich vier verschiedene Arten haben ihren Heimatplaneten verloren und sind nun auf die Hilfe der Menschen angewiesen: Kleine Örks, die ziemlich übel riechen, pelzige Ungetüme, die sehr viel schlafen und während ihrer Bespeckungsphase auch eine Menge essen, schlanke dreiäugige Gestalten, die das Atmen von Sauerstoff total rückständig finden und Pflanzen, über die zunächst noch gar nichts bekannt ist - außer dass es sich um Schlingonen handelt.

Ned und Anna finden die neuen Freunde höchst spannend, aber nicht alle auf der Station sind von ihrer Anwesenheit begeistert. So kommen die Kinder gemeinsam einer höchst bedrohlichen Verschwörung auf die Spur: Schaffen sie es, die Aliens vor einem grässlichen Schicksal in der Sklaverei zu bewahren und einen neuen Heimatplaneten für sie zu finden?

"Erste Stunde: Alienkunde" ist das perfekte Buch für Kinder, die noch einen kleinen Schubser in Richtung Lesen brauchen: Spannende Handlung, tolle Hauptfiguren, viel Fantasie - und das alles in gut verdaulichen, kleinen Textportionen mit einem Maximum an Zeichnungen. Ein praller Comicroman, der auch den fitten Lesern noch Spaß macht, und dem schon im Frühjahr ein zweiter Band folgt. Auf den freue ich mich schon sehr, verrät euch heute eure Maren

Sonja Kaiblinger und Sonja Kurzbach: "Die Weltraumschule! Erste Stunde: Alienkunde". Bindlach: Loewe, 2020. 170 Seiten. 10 Euro. Ab 9 Jahre.

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