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Mit Schmaus zur Monster-Sause

  • VonMaren Bonacker
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Als Monster das Kind fängt, nennt er es Schmaus, denn als solcher ist es ein wichtiger Bestandteil für die große Monster-Sause am Wochenende, zu der es seine Freunde einlädt.

Die Monsterfreunde sind begeistert, antworten mit tollen Briefen und schreiben auch gleich dazu, wie sie sich den Monsterschmaus in seiner Zubereitung vorstellen.

Doch Schmaus ist gewitzt: Im Kochtopf sitzend, hat er eine Idee, wie er das Wochenende gut überstehen kann. Zunächst bringt er dem Monster bei, wie es Schokoladenkuchen backt - schließlich darf ein guter Schmaus nicht zu knochig sein. Und warum Speisesalz verschwenden, wenn man stattdessen zum Salzen doch auch gemeinsam im Meer schwimmen könnte?

Zur guten Kühlung lädt Schmaus das Monster zu einem Spaßtag im Schnee ein, und die Schleim-Marinade ergibt sich von selbst, als beide johlend im Sumpf herumschliddern.

Wir ahnen es schon: Am Wochenende hat Monster ein Problem. Schmaus ist in seinen Augen kein Schmaus mehr, und Monster in den Augen des Kindes kein Monster. Sie sind Freunde geworden. Aber die Gäste sind schon unterwegs, und sie wollen etwas zu essen...

Dieses spannende und herrlich bunt illustrierte Bilderbuch mit vier richtigen Briefen ist ein großartiger Lesespaß für Kinder und Eltern, die genau wissen, dass von Monstern im echten Leben keine Gefahr droht.

Den Monster-Rezepten im Vorsatz werden leckere Kinder-Party-Rezepte im Endsatz gegenübergestellt: Schokomatschtorte und Schokofinger (leider ohne genaue Mengenangaben). Jetzt muss nur noch Corona weggehen, dann sind wir bereit zur großen MonsterSause mit Freunden, freut sich heute eure Maren

Emma Yarlett: Monster-Post. Aus dem Englischen übersetzt von Ebi Naumann. Stuttgart: Thienemann-Esslinger Verlag, 2020, 32 Seiten, 15 Euro, ab 4 Jahren, ISBN 978-3-522-45936-5

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