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Jenseits der ausgetretenen Pfade

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Auf Sylt tummeln sich nach dem Ende der coronabedingten Reisebeschränkungen wieder die Gäste. Angela Wöhrmann-Repenning aber weiß, wo auf der beliebten Nordseeinsel die stillen Ecken sind, die sehenswerten Ziele jenseits der beliebtesten Postkartenmotive und der ausgetretenen Pfade.

In einem schönen Bildband mit kundigen, persönlichen Texten porträtiert sie Sylt in all seiner Vielfalt - abseits der Klischees von Sonne, Sand und Sansibar sowie der Hotspots, die der Insel den Ruf eines Orts für die Reichen und Schönen eingebracht haben.

Geboren 1944 in Sielbeck (Schleswig-Holstein), verbrachte Wöhrmann-Repenning ihre ersten neun Lebensjahre in Rendsburg. Vielleicht auch deshalb zieht es sie oft in den Norden. Jung verheiratet, ging es erstmals zur Sommerfrische nach Wenningstedt. Inzwischen sind die emeritierte Professorin für Allgemeine Zoologie und vergleichende funktionelle Anatomie an der Universität Kassel und ihr Mann leidenschaftliche Syltliebhaber.

Und fast immer hat sie ihre Kamera dabei. In den Passagen über die Vegetation der Salzwiesen oder die "Sylter Royal Auster" spürt man das Interesse der promovierten und ha- bilitierten Biologin. Ihren neugierigen Inselstreifzügen merkt man aber genauso an, dass sich die Professorin viele Jahre als bildende Künstlerin betätigt hat und als Fotografin in Garten- und Landzeitschriften veröffentlicht. eb

Angela Wöhrmann-Repenning: Sylt. Boyens, 160 S., 24,95 Euro, ISBN 978-3-804-21528-3

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