Hommage an die Architektin Zaha Hadid

Wer sich mit zeitgenössischer Architektur befasst, kommt am Namen Zaha Hadid nicht vorbei. Die 1950 in Bagdad geborene Architektin, die bis zu ihrem Tod im Jahre 2016 von ihrem Büro in London aus weltweit tätig war und aufsehenerregende Projekte konzipierte, von denen einige auch gebaut wurden, war eine beständige Innovatorin in der Welt der Architektur.

Als erste Frau wurde Zaha Hadid 2004 mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet, dem international renommiertesten Preis in der Architektur. Bill Lacy, der Direktor des Pritzker-Preises, beschrieb Hadids Schaffen mit beeindruckenden Worten: "Nur selten gibt es Architekten, deren Philosophie und Herangehensweise an diese Kunstform die Ausrichtung des gesamten Fachs beeinflusst. So eine Architektin ist Zaha Hadid. Geduldig schuf und verfeinerte sie eine Formensprache, die die Grenzen der Baukunst neu definiert."

Der amerikanische Kunsthistoriker Philip Jodidio hat Zaha Hadids Schaffen in einem beeindruckenden Buch nachgezeichnet. dpa

Philip Jodidio: Zaha Hadid. The Complete Works 1979 - Today. Taschen Verlag, Köln, 672 Seiten, Euro 50,00, ISBN 978-3-8365-7243-9

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