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Erfundener Adventskalender

  • VonMaren Bonacker
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Finja fühlt sich gar nicht gut. Ihre Mama musste zu einer Operation ins Krankenhaus, und ihr Papa kann sich wegen seines Auftrags, Glückskekssprüche zu schreiben, nicht um die üblichen Adventsdinge kümmern. Deshalb stehen Finja und ihr etwas älterer Bruder Mo am 1. Dezember nicht nur ohne Adventskranz, sondern - oh Grausen! - auch ohne Adventskalender da!

Gut, dass Finja so gut »finjatasieren« kann; als ihre Mitschüler nach ihrem Adventskalender fragen, erfindet sie einen, der aus lauter Spezialideen ihres Vaters besteht: sprechende Glückkekse, fliegende Sterne, eckige Flummis, die trotzdem springen, und eine Zaubernuss, die es schneien lässt… All diese Wunderdinge bringen Finjas Klasse zum Staunen und helfen ihr beinahe dabei, zu vergessen, was in ihrem Leben gerade alles schiefläuft. Aber dann will Anastasia Beweise sehen und stellt Nachforschungen an. Ob es Finja gelingt, sich durch den Advent zu retten und außerdem noch ihrem Bruder zu helfen, der so unglücklich in Nika aus der 4b verliebt ist? Und ob Mama wohl rechtzeitig aus ihrer Reha zurückkommt und doch noch ein bisschen Weihnachtszauber ins Haus bringt?

Silke Wolfrum lädt uns in »Glückskekse im Advent« in 24 nicht zu langen Kapiteln dazu ein, an Mos und Finjas Leben teilzuhaben, und das ist gerade jetzt wirklich richtig aufregend. Nele Palmtag hat das mit edlem, cremefarbenen Papier wertig aufgemachte Buch wunderschön illustriert, sodass es großen Spaß macht, es alleine oder mit der ganzen Familie zusammen wie einen Adventskalender zu lesen - jeden Tag ein Kapitel. Eine wirklich herzerwärmende Adventsgeschichte voller Glückskekse und kleiner Briefe, empfiehlt euch heute eure Maren

Silke Wolfrum: Glückskekse im Advent. Eine Geschichte in 24 Kapiteln. Bilder von Nele Palmtag. München: Hanser Verlag, 2021. 150 Seiten. 15 Euro. Ab 8 Jahre.

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