Autor Bernd Dörries auf einer Recherchereise. FOTO: DPA
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Autor Bernd Dörries auf einer Recherchereise. FOTO: DPA

"Lachender Kontinent"

Eine Reise durch Afrika

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Faszination Afrika: Ist es lediglich ein Krisenkontinent voller potenzieller Flüchtlinge, wie ihn viele sehen - oder ist da doch mehr? "Afrika ist für viele in Europa einfach ein trostloses Stück Erde, in dem es außer wilden Tieren und Hunger nicht viel zu sehen gibt", schreibt der Journalist und Buchautor Bernd Dörries.

Auf 282 Seiten versucht er in seinem Buch "Der lachende Kontinent", recht kurzweilig, seine Leser vom Gegenteil zu überzeugen. Im Kongo reiste er per Boot auf dem gleichnamigen Fluss, in Äthiopien besuchte er Bob Geldofs Weingut. "Es wird in Afrika mehr gelacht als geschossen", begründet Dörries den etwas unglücklichen Buchtitel.

Seit 2017 berichtet er für die "Süddeutsche Zeitung" aus Kapstadt über Subsahara-Afrika und hat bisher insgesamt 34 Länder bereist. Entstanden ist aus diesen Erfahrungen eine Art afrikanisches Lesebuch, mit episodenhaften Momentaufnahmen. Geschickt streut er Reiseanekdoten ein: Er will Appetit machen aufs Entdecken. Es ist kein Buch mit Tiefgang, sondern ein mit leichter Feder geschriebenes Buch für Afrika-Einsteiger, für solche, die unterhaltsam mehr wissen wollen über einen Kontinent, der oft auf seine Krisen reduziert wird.

Das Buch beschreibt letztlich die individuelle Annäherung eines Berichterstatters an einen Kontinent, mit dem er zuvor kaum Berührungspunkte hatte. dpa

Bernd Dörries: "Der lachende Kontinent - Expeditionen ins unbekannte Afrika", Terra Mater Books bei Benevento Publishing, 283 Seiten, 24 Euro, ISBN 978-3-99055-020-5

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