Die 7. Zeugin

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Mit einer bemerkenswerten Szene beginnt der Justiz-Krimi »Die 7. Zeugin« von Florian Schwiecker und Michael Tsokos. Der Berliner Verwaltungsangestellte Nikolas Nölting verabschiedet sich von seiner Familie, um Brötchen für das Sonntagsfrühstück zu holen. Aber an diesen besonderen Tag schlägt er einen Polizisten nieder und nimmt dessen Pistole an sich.

In der Stammbäckerei angekommen, schießt Nölting plötzlich um sich. Ein Kunde stirbt, zwei weitere werden verletzt. Danach lässt sich der Täter widerstandslos festnehmen, schweigt aber beharrlich.

Der Prozess

Seine Frau bittet einen ambitionierten Strafverteidiger um Hilfe, der dank der Idee eines befreundeten Rechtsmediziners einen Ansatz für den Mordprozess hat. Der Prozess nimmt dann auch einen Großteil des Romans ein. Der Strafverteidiger Schwiecker und der Rechtsmediziner Tsokos kennen ganz offensichtlich ihre Metiers, aber leider gelingt es ihnen nicht, aus der Geschichte einen durchgehend spannenden Justizthriller zu machen. dpa

Florian Schwiecker, Michael Tsokos: Die 7. Zeugin. Knaur Verlag, München, 320 Seiten, Euro 12,99, ISBN 978-3-426-52755-9.

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