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Die audiovisuelle Raumskulptur "Deep Web" besteht aus 175 Kugeln, die von Lasern bestrahlt und von Musik begleitet wird.

"Deep Web" im Kraftwerk Berlin

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(dpa). Unzählige Lichtstrahlen durchziehen den dunklen Raum. Hell leuchtende Kugeln, hoch über den Köpfen der Besucher, scheinen die Strahlen zu brechen: Im alten Industriebau Kraftwerk Berlin ist die bewegliche Lichtinstallation "Deep Web" seit gestern zu sehen. Die Ausstellung besteht aus 175 motorisierten Kugeln, die von einem Lasersystem beleuchtet werden. Synchron zu elektronischer Musik bewegen sie sich an Seilwinden in mehreren Metern Höhe.

Das Werk ist eine Koproduktion des Lichtkünstlers Christoph Bauer und des Komponisten Robert Henke. "Der Raum, den die Installation erschafft, besteht nur aus Licht - und ist dennoch reell erfahrbar", heißt es in der Beschreibung. Die Lichtlinien und Reflexionspunkte seien als Analogie zu digitalen Netzwerken zu verstehen - ähnlich dem sogenannten Deep Web, einem Teil des World Wide Web, das mit Suchmaschinen nicht zu finden ist.

Bereits im Jahr 2016 war die Installation für kurze Zeit in Berlin und Lyon öffentlich zugänglich gewesen. Nun ist sie bis zum 23. August im Kraftwerk Berlin zu sehen.

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