Zuschuss zum Pilotprojekt

  • vonred Redaktion
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Wiesbaden/Gießen(pm). 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, entweder bequem von Zuhause aus oder mobil auf dem Smartphone: die Hessische Landesregierung stärkt die Digitalisierung, um den Bürgern den Zugang zur Verwaltung zu vereinfachen. 15 Pilotprojekte werden deshalb im Rahmen der Digitalisierungsstrategie gefördert. Als sogenannte "OZG-Modellkommune" ist auch der Landkreis Gießen ausgewählt worden. Dies gaben Innenminister Peter Beuth, Digitalministerin Kristina Sinemus und Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt in Wiesbaden bekannt.

"In Pandemie-Zeiten zeigt sich ganz besonders, wie wichtig Verwaltungen mit einer breiten Palette an digitalen Serviceleistungen sind", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Beuth, Sinemus und Burghardt.

22 Bewerber

Bis zum 30. September 2020 hatten 22 hessische Kommunen, Landkreise und IKZ-Verbünde ihre Projekte eingereicht. Jede Bewerbung wurde nach Kriterien wie Wiederverwendbarkeit, Regionalität und Nutzerfreundlichkeit bewertet. Nach der Auswahl durch den Hessischen Landkreistag, den Städtetag und den Städte- und Gemeindebund erhalten nun die 15 besten Konzepte eine Förderung des Innenministeriums.

So bekommt der Landkreis Gießen 87 000 Euro für ein einheitliches Adressverwaltungssystem. Mit diesem wolle man die internen Verwaltungsprozesse optimieren und dabei Übertragungsfehler minimieren, heißt es in der Pressemitteilung. Weitere Zuwendungen gehen nach Darmstadt, Fulda, Großalmerode, Hofbieber, Marburg, Usingen, Viernheim, Volkmarsen, Wanfried, Wetzlar und Wiesbaden sowie an die Landkreise Groß-Gerau, Taunusstein und Marburg-Biedenkopf.

Das Online-Zugangsgesetz (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, sämtliche Verwaltungsleistungen bis zum Ende des Jahres 2022 digital zugänglich zu machen.

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