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Zuschuss für Radwegeplanungen

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Von: Redaktion

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Gießen (pm). Wie können alltagstaugliche Radwegenetze verlaufen? Welche Streckenführungen, Beschilderungen und baulichen Veränderungen sind dafür nötig? Der Landkreis Gießen hat dies mit seinem Radwegeverkehrskonzept für die möglichen Verbindungen zwischen Orten und Versorgungszentren kreisweit versucht.

Jetzt erhält der Landkreis eine Landesförderung von 26 500 Euro, um mit Blick auf den Radverkehr im Alltag auch die Streckenführungen innerhalb einzelner Ortschaften unter die Lupe zu nehmen. Biebertal, Grünberg, Linden, Lollar und Pohlheim wurden dafür als Modellkommunen ausgewählt.

Pläne bilden Leitfaden

»In den Bürgerversammlungen zum Radverkehrskonzept in diesem Jahr gab es eine Reihe von Impulsen und Rückmeldungen für Streckenführungen und Verbesserungen auch innerhalb der Ortslagen«, erklärt Landrätin Anita Schneider. Für die Planungen dort sind die Kommunen zuständig. »Wir haben uns gezielt um eine Landesförderung bemüht, die nun ermöglicht, dass viele der Vorschläge und Verbesserungen aufgegriffen und eingebunden werden können«, so Schneider.

Insgesamt sind 32 000 Euro für die Konzeption der innerörtlichen Radwegeführungen für die beteiligten Kommunen vorgesehen - die Differenz zur Landesförderung teilen sich die Städte und Gemeinden auf.

»Wir haben diejenigen Kommunen ausgewählt, in denen es besonders viele Anliegen und Anregungen zum Radverkehr gab«, erläutert die Landrätin.

Erstmals können nun auch die Verkehrsbehörden bei der Umsetzung der Planungen eingebunden werden - zum Beispiel für das Anbringen von Verkehrszeichen und Markierungen. Die Planungen in den fünf Kommunen bilden einen Handlungsleitfaden: Die örtliche Politik kann sich daran orientieren, wenn es um die Umsetzung einzelner Vorhaben geht.

Kreisweit steht das Vorgehen der fünf jetzt beteiligten Kommunen auch modellhaft für weitere Städte und Gemeinden.

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