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Einige mit, andere nur halb, wieder andere oben ohne. Die Handhabung der Alltagsmasken in der Sitzung des Kreistags-Hauptausschusses ist unterschiedlich. FOTO: SO

Zulassungsstelle öffnet wieder am 25. Mai

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Gießen(so). Vom 25. Mai an werden die Zulassungsstelle und Führerscheinstelle des Landkreises Gießen im Gießener Bachweg wieder Publikumsverkehr haben; ab Juni auch das Bauamt der Kreisverwaltung am Riversplatz. Alles allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung telefonisch oder online. In allen öffentlichen Verwaltungen, also auch den Rathäusern, soll mit der Öffnung künftig eine Maskenpflicht gelten.

Das hat Landrätin Anita Schneider (SPD) in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Donnerstag angekündigt. In allen Bereichen der Kreisverwaltung sollen Team-Einteilung und Schichtbetrieb aufrechterhalten werden, um so das Risiko von Infektionen bei Mitarbeitern zu mindern. Vorteil für Bürger als Kunden der Behörde: Sie profitieren dadurch von längerer Erreichbarkeit von Ansprechpartnern von 7 bis 19 Uhr.

Weitere Neuerung: Am Riversplatz soll es künftig einen Empfangspavillon geben, um Besuchern eine schnellere Orientierung auf dem Gelände mit mehreren Verwaltungsgebäuden zu bieten.

Dazu hat die Landrätin den Kreistag schon darauf vorbereitet, mehr Geld für zusätzliches Personal bereitstellen zu müssen: Im Gesundheitsamt sollen sechs weitere Hygienefachkräfte eingestellt werden, plus - so die neue Ankündigung - weitere Ärzte.

Wie sich Corona und die Bewältigung der Folgen finanziell auswirken werden, das ist noch nicht vollumfänglich absehbar. Allein die zusätzlichen Personalkosten im Kreisgesundheitsamt werden auf rund 600 000 Euro beziffert.

Auch für die neuen Unterrichtsmodelle muss in Hardware investiert werden: So werden soeben 500 iPads und 500 Notebooks neu angeschafft, von denen Schüler profitieren sollen. Kosten: 462 000 Euro.

Hinzukommen voraussichtlich Mindereinnahmen beim Pakt für den Nachmittag und in der Tagespflege, womöglich Änderungen beim kommunalen Finanzausgleich.

30 Prozent Kinder in Kita-Notbetreuung

Eine Zahl, die Sozialdezernent Hans-Peter Stock (FW) am Donnerstag nannte: In den Kindertagesstätten in den Städten und Gemeinden im Kreis werden derzeit wieder 7000 Kinder (not-)betreut. Das sind etwa 30 Prozent aller Kindergartenkinder.

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