Zoll nimmt sechs Fahrer fest

  • vonred Redaktion
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Gießen(pm). Bei der Kontrolle einer Nahverteilerstation eines Kurierdienstes im Landkreis Gießen haben Bedienstete der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamtes Gießen die illegale Beschäftigung mehrerer Kurierfahrer aufgedeckt und sechs Paketzusteller festgenommen.

Bei der Kontrolle trafen die Zöllner eine deutsche Firma an, die als Subunternehmer für den Paketdienst arbeitete. Zehn Beschäftigte waren dabei, Pakete für die Auslieferung vorzubereiten, als die Kontrolleure eintrafen.

Während vier der Männer unmittelbar bei dem Subunternehmen angemeldet waren, waren die übrigen sechs bei einem polnischen Dienstleistungsunternehmen beschäftigt und als Sortierer und Fahrer an das deutsche Subunternehmen verliehen. Sie besaßen alle ein Visum, das zur Arbeit bei dem polnischen Unternehmen berechtigte.

Zunächst war nicht ganz klar, ob mit diesem Visum auch eine Beschäftigung in Deutschland möglich war und ob es die erforderliche Verleiherlaubnis für die Entsendung gab. Die Zöllner schalteten daher die zuständige Ausländerbehörde des Landkreises Gießen ein und forderten zusätzliche Geschäftsunterlagen an.

Bei der weiteren Prüfung stellten sie dann fest, dass für die Arbeiter keine Verleih- erlaubnis erteilt worden war, und dass auch keine Mindestlohn-Bescheinigung vorgelegt werden konnte.

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