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Köhler-Mitarbeiter beim Fotoshooting in der Neuen Post. (Repro: bf)

Zeitreise in die 1920er Jahre

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Gießen (bf). Einmal in der Alten Post, wo derzeit die Bauarbeiter das Sagen haben, vor der Kamera im Outfit der 20er Jahre zu stehen: Das machte 13 Männern von Köhler Männermode aus Gießen und Fulda sehr viel Spaß. Das Modehaus wurde 95 Jahre alt, und bei der Feier mit leckerem Essen und kühlen Drinks konnten sich die zahlreichen Besucher beim Video zum Titel "Familienbande" überzeugen, wie gut es den langjährigen Mitarbeitern gefallen hat, zwei Tage für Fotos zu posieren, ihre Gedanken zum Unternehmen aufzuschreiben und als Team vor die Kamera zu treten.

Bevor sich die Türen bei Köhler am Abend öffneten, winkten die 13 Models aus dem Schaufenster den Gästen zu und gaben dann den Blick frei auf die großen Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Inhaber Ludwig Vordemfelde lächelte zu der gelungenen Präsentation, er war unterwegs in seinem Haus mit der Kamera, hielt Momente der modischen Zeitreise fest. Und verzichtete auf eine Ansprache. "Das haben die alles gemacht", verwies er auf das große Engagement seiner Mitarbeiter.

Zu Wort im Video kamen die Mitwirkenden, sie schilderten ihre Arbeitswelt. "Wir dürfen "auf eine positive Art auch mal rumspinnen", zeigte sich Jochen Hopmann, zuständig für Werbung, Marketing und Schaufenster, begeistert von seinem Arbeitgeber. Das Schöne sei auch, " den Leuten auch mal was Ungewöhnliches zeigen". Und das brachte das Motto "Familienbande" wieder zum Vorschein. Max Sommer trug mit seiner Aussage, die Arbeit im Team sei "Spitze von Anfang an, wie in einer Familie", wesentlich dazu bei.

Tolle Kulisse für Aufnahmen

Vorbei an alten Wegweisern, bemalten Wänden, die zum Teil Löcher aufweisen, alten Lichtleisten unter der Decke und Fenstern, die verstaubt sind, erreichten die Männer das besondere Fotostudio. Auch das Dachgeschoss bot eine Kulisse für die Aufnahmen. "Wahnsinnig, wie dieses Herzblut spürbar ist", sagte Fotograf Mike Mayer. Die Mitwirkenden hätten ein Händchen für den Style.

Gülnur Özcan, die die Aktion in den schon fast mystisch wirkenden Räumen zum Teil verfolgte, meinte, der Fotograf sei "sehr gut rüber gekommen". Sie war von der Umgebung mit den alten Säulen und Erinnerungen an das Vergangene sehr angetan. Susanne Rinker, bei Köhler als Schauwerbegestalterin tätig, hatte das Treiben beobachtet: "Es hat den Beteiligten einen Heidenspaß gemacht, sie standen alle hinter dem Chef und haben viel Herzblut gegeben". Die Begeisterung hält auch jetzt noch bei Dennis Eberl an, der es mag, so gekleidet zu sein und in diesem Outfit fotografiert zu werden. Das Arbeiten bei Köhler im Team ist für ihn wie "Freunde und Familie in einem".

In der letzten Filmsequenz strahlen die Darsteller mit den Wunderkerzen, die sie in der Hand halten, um die Wette. Für sie ist das Projekt "Familienbande" ein Riesenspaß gewesen.

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