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Merkel 2018: Der Blick - ausbaufähig.

Die Wurst, die Kanzlerin und die Verbesserung

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Fast ein Jahr ist es her, da war die Kanzlerin schon einmal auf den "Notizen aus der Provinz" zu "Gast": Damals nahmen wir hier ihren Gesichtsausdruck - siehe Foto rechts - aufs Korn, den sie beim Anblick einer Currywurst machte. Doch in einem Jahr hat sich viel getan…

Bereits 2018 hätte die Wurst ein genussvolles Lächeln verdient: Sie stammte aus Alsfeld, aus der sozialen Landwirtschaft der Hephata Diakonie, die in sechs Bioland-Betrieben mit Schwerpunkten vom Ackerbau über die Tierhaltung bis hin zur Metzgerei insgesamt mehr als 200 Menschen mit und ohne Behinderung beschäftigt. Auf den Bauernhöfen und bei Alsfelder Biofleisch werden Menschen mit unterschiedlichen Hilfebedarfen in ihrer beruflichen Entwicklung unterstützt und gefördert.

Beim "Hessenfest" in Berlin dieser Tage stand ein inklusives Team am Grill. Und servierte der Kanzlerin - in Hoffnung auf einen besseren Gesichtsausdruck - erneut eine Currywurst. In der Tat blickt Angela Merkel - siehe Foto links - diesmal neugierig drein, scheint sich über die Herkunft der Wurst zu informieren. Ob vielleicht die Aussicht auf den baldigen Ruhestand sie entspannter wirken lässt? Sie sich schon vorstellte, wie sie im Garten am Grill steht? Oder hat da etwa ein Gießener nachgeholfen? Hat gar Kanzleramtschef Helge Braun ihr die "Notizen"-Seite aus dem vergangenen Jahr vorgelegt und geraten, beim nächsten Mal anders zu schauen?

Gut, das ist sehr spekulativ - und könnten auch nur Braun oder die Kanzlerin beantworten. Von diesen haben wir - im Gegensatz zu den Wurstmachern aus Alsfeld - im letzten Jahr nichts zu dem Thema gehört. (pad/Fotos: pm)

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