Wiederwahl

  • Thomas Brückner
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Laubach (tb). Auch in der neuen Legislatur steht die Stadtverordnetenversammlung unter der Leitung von Joachim M. Kühn. Gewählt wurde er auf Vorschlag von Björn Erik Ruppel (CDU): Erfahrung, gute Amtsführung und weiteres ehrenamtliches Engagement sprächen für ihn. Auf Antrag Michael Köhlers (Grüne) wurde geheim abgestimmt. Ergebnis: 17-mal Ja, zwölfmal Nein, zwei Enthaltungen.

SBI: Da reagieren wir allergisch

Kühn versicherte, sein Amt weiter mit großem Einsatz und neutral zu versehen. Auch wolle er dazu beitragen, Gegensätze zu überwinden und Wege für gemeinsame Entscheidungen zu finden. Dass einige Neue ins Plenum eingezogen seien - versehen mit dem “Privileg, sich unbelastet der Aufgabe widmen zu können„ -, mehrte seinen Optimismus. Kühn dankte all jenen, die nicht mehr im “hohen Haus„ vertreten sind. Besonders Horst Lang, der aufgrund einer schweren Krankheit die vielen Ehrenämter aufgeben musste. Über viele Jahre sei dieser das “markante Gesicht„ der parlamentarischen Gremien und der Stadtführungen gewesen. “Als Botschafter Laubachs hat er sich auf ganz vielfältige Weise engagiert.„

Eröffnet hatte die Sitzung Bürgermeister Peter Klug, der die Kritik an der politischen Kultur aufgriff. Und vorschlug, den “Reset-Knopf„ zu drücken und fortan gemeinsam für “Blau-Gelb„ zu arbeiten. Als Alterspräsident übernahm sodann Dr. Ulf Häbel die Leitung und griff den Appell auf: Wie wäre es, andere Meinungen und Kritik als Chance zu sehen statt beleidigt zu sein? Wie wäre es, im Vorfeld über Dringlichkeitsanträge zu informieren statt die anderen damit zu überraschen? Auch eine “gewisse Leichtigkeit„ in den Debatten wäre nach Häbel sicher hilfreich.

Geprägt war die konstituierende Sitzung natürlich von der Amtseinführung des neuen Bürgermeisters. Nachgetragen sei die Gratulation von Stadtbrandinspektor Dominik Mebus. Der hoffte auf eine weiter gute Zusammenarbeit auch unter dem neuen Dienstherrn. Von Politik wünschte er, der nicht alltägliche Einsatz der Floriansjünger erführe Respekt und Interesse. Und auch, dass Anschaffungen nicht als “neues Spielzeug der Feuerwehr„ abqualifiziert werden. Der SBI: “Da reagieren wir allergisch.„ Schriftlich übermittelt wurden Glückwünsche von Pfarrer Jörg Niesner.

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