+

Von Wichteln und Nikoläusen

  • schließen

Am zweiten Advent wurde nicht nur die zweite Kerze angezündet, sondern hatten auch wieder viele Märkte im Landkreis geöffnet.

In Nonnenrothherrschte in der Schäferwagenherberge reges Treiben: Krustenbraten und Würstchen wurden zubereitet, Waffeln gebacken sowie Glühwein und Kinderpunsch von den Landfrauen und dem Obst- und Gartenbauverein für den "Adventszauber" erhitzt. Nach dem Gottesdienst schaute der Nikolaus vorbei und erfreute die kleinsten Besucher. Zudem wartete ein Stand mit kunstvollen Dekorationen. (pad)

Den 36. ReiskirchenerWeihnachtsmarkt zwischen Oberdorfstraße und altem Pfarrhof zeichneten zahlreiche Marktstände und ein abwechslungsreiches Programm aus. Der Musikverein Reiskirchen sorgte für ansprechende Klänge und Köstlichkeiten, Neben örtlichen Vereinen war die thüringische Partnergemeinde Wandersleben auf dem Markt mit Thüringer Bratwürstchen präsent. Im Heimatmuseum hatte die Sonderausstellung zu 25 Jahre Museum geöffnet. Eröffnet wurde der Markt von Bürgermeister Dietmar Kromm, der stellvertretenden Ortsvorsteherin Helga Ramanzadeh und mit einem Platzkonzert des Jugendblasorchesters Reiskirchen. (la)

Die Weihnachtswichtel waren in Ettingshausenim Einsatz: Der Zusammenschluss der Wichtelmänner hatte einen kleinen Markt organisiert. Bei den Landfrauen konnte man am Glücksrad drehen und einen Weihnachtswichtel zum mit nach Hause nehmen gewinnen. Wenige Meter entfernt gab es Honig von Ettingshäuser Bienen. Eine tolle Geschenkidee, die man so sonst auf keinem Weihnachtsmarkt findet: kleine Bäume im Tontopf. Mit von der Partie waren neben Ettingshäuser Kunsthandwerkern und dem Imker auch der Feuerwehrverein, der Jugendraum und das Agility-Team. Der Erlös des Marktes kommt den Ettingshäuser Kindern und Jugendlichen zugute. (pad)

Das Bürgerprojekt Gleiberglud zum Nikolausfest ein. Kräftig mussten die Besucher rund um den alten Brunnen singen, bis sich der Nikolaus locken ließ und mit seinem Handkarren voller kleiner Überraschungen die Torstraße herunterkam. Vor allem sehnsüchtig aber auch ehrfurchtsvoll wurde er von den zahlreichern Kindern erwartet. Geschenke gab’s für alle, auch für die, die sich nicht trauten, ein Gedicht aufzusagen. Unter dem roten Mantel und hinter dem weißen Rauschebart verbarg sich Ziya Yamaner. (m)

Beim FellingshäuserWinterdorf sorgte die Burschen- und Mädchenschaft für heimeligen Weihnachtsmarktflair auf dem Hof und Biergarten des Landgasthofes "Zum Dünsberg". Liebevoll dekoriert mit allerlei beleuchtetem und geschmücktem Tannengrün, dazwischen wärmendes Feuer in Feuerkörben. Die Kinder der Kita "Fuchsbau", der Grundschule "Am Keltentor" und der Gesangverein "Concordia" sangen. Am Abend fand im Saal eine Winterdisco statt. Die Einnahmen werden einem gemeinnützigen Zweck zugutekommen. (m)

In Geilshausenlockte das Weihnachtsdorf auf dem Hof des Dorfgemeinschaftshauses viele Besucher an. Die Bläserfreunde Geilshausen und der Gesangverein Jugendmut stimmten auf die Adventszeit ein. Der Nikolaus brachte Geschenke mit. Im Dorfgemeinschaftshaus warteten Kaffee, Kuchen sowie Kinderschminken und einer Bastelecke. Das Weihnachtsdorf organisieren die Frauenhilfe, der Vogel- und Naturschutz, die Burschenschaft, die Alte Herren-Abteilung, die FSG, der Gesangverein und die Feuerwehr. (vh)

21 Jahre hatte der Heimatverein Beuernfederführend den Adventsmarkt an die Kirche organisiert, seit zwei Jahren zeichnet dafür die Vereinsgemeinschaft verantwortlich. Der Heimatverein war mit einem Kuchenbuffet, einem Bücherflohmarkt und einer Ausstellung mit Fotos von Jörg Peter im Pfarrsaal vertreten und hatte den Nikolaus bestellt. Besonders reichhaltig bestückt war der große Stand der Pfadfinder, die erstmals auch Badesalze und Wachstücher im Angebot hatten. (siw)

Die Dreschhalle in Salzböden, heute auch Festhalle genannt, verwandelt sich einmal jährlich zum Nikolausmarkt der Salzbödener Wichtel. Mittlerweile gibt es Wichtel-Tassen und einen Wichtel-Schal zu erwerben. Auf dem Markt konnte man zugreifen und ebenfalls den Salzbödener Jahreskalender für 2020 mitnehmen. Der Nikolaus verteilte Geschenketüten. Die Wichtel hatten dem Markt das Motto "Feste, Feiern & Jubiläen in Salzböden" gegeben. Etwaige Gewinne der Veranstaltung werden in und für Salzböden gespendet. (vh)

Der Markt in Vetzbergwar vom Fuße der Burg auf den Hof der Mehrzweckhalle umgezogen. Gemeinsam sorgten die Vereine für ein reichhaltiges Angebot. Die Feuerwehr stellte ihr neues Löschfahrzeug vor. Erste Einsätze damit wurden schon geleistet. Die Burgfeen boten neben Waffeln, Strümpfen, Gelees, Quetschenhoingk und neu Vetzberger Liköre aus Holunder und Johannisbeeren an. Pfarrerin Christin Neugeborn und Kindergartenkinder gestalteten zu Beginn des Markttreibens eine biblische Andacht. Wenn 2020 die Sanierung des Bergfriedes abgeschlossen ist, findet der Markt wieder an gewohntem Ort auf dem Burgplatz statt. Der Erlös kommt karitativen Zwecken zugute. (mo)

Beim Weihnachtszaubermarkt in Dorf-Güllwaren zwar einige Nikoläuse und Nikolas unterwegs, aber es gab nur einen "Echten" mit dem ganz in Rot gekleideten Ferdi Runge. Das wurde den Kindern natürlich nicht verraten, als sie mit leuchtenden Augen etwas Süßes von ihm geschenkt bekamen. Der Obst- und Gartenbauverein zeichnete zusammen mit den Ortsvereinen für den Markt verantwortlich. Von Produkten aus Bienenhonig über schönes Selbstgemachtes aus Holz und Stein bis hin zu Kulinarischem reichte das Angebot. Weihnachtslieder lieferte am Keyboard Werner Kutscher. (rge)

Der Weihnachtsmarkt am HüttenbergerGoethehaus wurde erst bei nachlassendem Regen zum Besuchermagnet. Der Heimatkundliche Arbeitskreis mit Werner Ludwig an der Spitze hatte wieder einen kleinen und beschaulichen Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt. Für musikalische Akzente sorgte unter anderem der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Gießen-Wieseck. (jow)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare