Zusammenarbeit trainiert

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Wettenberg (pm). Die Feuerwehr Wettenberg besteht aus drei Einsatzabteilungen, die sich ihre Individualität bis heute bewahren konnten. Dennoch sind gemeinsame Standards notwendig, um im Einsatzfall Hand in Hand arbeiten zu können. An zwei Tagen wurde nun auf dem Feuerwehr-Trainingsgelände des Lahn-Dill-Kreises in Dillenburg-Frohnhausen das Zusammenspiel der Atemschutzgeräteträger am Beispiel eines Zimmerbrandes geübt.

Bei einem Zimmerbrand etwa kommen laut gesetzlichen Vorgaben immer mindestens zwei Löschgruppen zum Einsatz, die sich aus 18 taktischen Funktionen zusammensetzen - darunter befinden sich mindestens sechs Atemschutzgeräteträger. In Wettenberg hat dies zur Folge, dass in solchen Fällen immer mindestens zwei Einsatzabteilungen alarmiert werden und an Werktagen wegen der teilweise begrenzten Tagesverfügbarkeit der Einsatzkräfte sogar alle drei Einsatzabteilungen gefordert sind.

Damit der ortsteilübergreifende Einsatz so effektiv wie möglich funktioniert, sind eine gemeinsame Taktik zu definieren, die Einsatzmittel darauf anzupassen sowie das Zusammenspiel zu trainieren. Unter der Leitung von Benjamin Lachmann und der Assistenz von Janis Prötz wurde der standardisierte Umgang mit dem mobilen Rauchverschluss, dem »Loop« als Schlauchreserve sowie der Einsatz des Lüfters zur Entrauchung bzw. dem Rauchfreihalten des Rettungsweges geübt.

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