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Michelle Ghofrani. Foto: ZDF/Norman Kalle

Fernsehen

ZDF-Küchenschlacht: Michelle Ghofrani kocht sich fast bis zum Ziel

Michelle Ghofrani aus Wettenberg war ganz dicht dran an dem Jahressieg. Doch am Ende scheiterte sie in der "ZDF-Küchenschlacht" knapp.

Wettenberg - Sie hatte mit ihrer Pastablüte am Mittwoch das schönste Gericht präsentiert. Sie hatte sich unter sechs Champions im Jahresfinale der "ZDF-Küchenschlacht" bis unter die letzten Zwei gekocht. Und Moderatorin Cornelia Poletto hatte den großen Geldkoffer gleich mitgebracht. Aber am Ende hat es für Michelle Ghofrani ganz knapp nicht für den Titel "Hobbyköchin des Jahres 2019" gereicht. Der und dazu das Preisgeld von 25 000 Euro ging an Lubina Jeschke aus München.

Die Kandidatin aus Wettenberg musste sich mit Platz 2 und dem Vize-Titel zufrieden geben. Ein Fasan besiegelte ihr Schicksal. Genauer gesagt: dessen Brust, die nach Ansicht der Juroren ein wenig zu trocken geraten war. Doch einfach war es nicht: "Ihr kocht wirklich auf ganz hohem Niveau. Auch jetzt: Wir haben ganz lange gebraucht, es war sehr knapp", sagte Juror Thomas Martin.

Nach "ZDF-Küchenschlacht" nun Kochschule ausbauen

Ein bisschen enttäuscht war die 39-Jährige zunächst schon: "Wenn man so nah dran war am Sieg..." Dabei hat sie ihre eigenen Erwartungen übertroffen: "Mein Ziel war das Halbfinale, bis dahin wollte ich kommen." Dass das nicht leicht werden würde, sei ihr von Anfang an klar gewesen. Die Finalrunde sei sehr stark besetzt gewesen. "Ich hatte großen Respekt."

Im kommenden Jahr will sich die Wettenbergerin auf den Ausbau ihrer Kochschule "Meltingspotkitchen" konzentrieren. Der "ZDF-Küchenschlacht" aber will sie verbunden bleiben, zumindest als Zuschauerin. "Ich hatte ja nie die Chance, die Sendung mal entspannt von der anderen Seite zu betrachten. Wenigstens einmal will ich im Studio im Publikum sitzen."

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