Wohin mit all den Autos?

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Wohin mit den Autos? Darüber wissen die Gleiberger Klagelieder zu singen. Insbesondere abends und an den Wochenenden ist das alte Dorf innerhalb der Stadtmauern zugeparkt, sind die Stellplätze an Burgstraße, Hardtweg und den angrenzenden Straßen ebenso schnell erschöpft – und das nicht nur bei Großveranstaltungen wie Golden Oldies oder einem Gleibergfest. Hinzu kommt Stress mit dem fließenden Verkehr: Neuralgische Punkte sind auch da Hardtweg und Burgstraße, aber auch die Tiergartenstraße oder die Lindenstraße.

Wohin mit den Autos? Darüber wissen die Gleiberger Klagelieder zu singen. Insbesondere abends und an den Wochenenden ist das alte Dorf innerhalb der Stadtmauern zugeparkt, sind die Stellplätze an Burgstraße, Hardtweg und den angrenzenden Straßen ebenso schnell erschöpft – und das nicht nur bei Großveranstaltungen wie Golden Oldies oder einem Gleibergfest. Hinzu kommt Stress mit dem fließenden Verkehr: Neuralgische Punkte sind auch da Hardtweg und Burgstraße, aber auch die Tiergartenstraße oder die Lindenstraße.

Vor gut fünf Wochen haben sich 55 Gleiberger auf Einladung von Ralf Volgmann (SPD) und Matthias Schulz (Grüne) getroffen, um über ruhenden und fließenden Verkehr auf dem Berg zu sprechen und Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Denn im Raum steht der Wunsch nach einem Gesamtverkehrskonzept für Wettenberg – wobei den Kommunalpolitikern klar ist, dass sie da abschnittsweise vorgehen wollen.

Jetzt haben sich die Gleiberger mit einer langen Liste ans Rathaus gewandt: Darin beklagen sie zu schnelles Fahren in der Burgstraße und im Hardtweg, wo 30 km/h gelten. Eindruck der Anwohner: Dies werde nicht eingehalten. Anlieger seien sogar schon bei Tempo 30 überholt worden. Zudem kommt es an der Ecke Hardtweg/Burgstraße regelmäßig zu gefährlichen Situationen, wenn der Bus der Linie 802 auf (ortsunkundigen) Gegenverkehr stoße. Dort ist kein Begegnungsverkehr mit dem Bus möglich, sodass rückwärts in den Lerchenweg ausgewichen werden muss. Dies stellt Lieferwagen, Lkw und Busse, aber auch schon Pkw (vor allem mit Anhänger) vor große Probleme und bedeutet eine Gefahrenstelle vor allem für die Fußgänger.

Weiter beklagt wird die unbefriedigende Parksituation in der oberen Lindenstraße und der Tiergartenstraße. Dort geht es insbesondere um das Parken sowie um An- und Abfahrten am dortigen Gewerbebetrieb. Ebenfalls unbefriedigend wird die Parksituation im alten Gleiberger Ortskern und am Restaurant Mehrblick genannt. Da würden Anwohnerparkplätze zugestellt, Halteverbote missachtet, der Behindertenparkplatz auf dem Parkplatz unter der Burg in den Abendstunden regelmäßig zugeparkt. Gleiches gelte häufig auch für den Busparkplatz, sodass Busse dann keine Wendemöglichkeit haben.

Auch die Liste der Vorschläge der Bürger ist lang: regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen und Kontrollen der geparkten Autos auch außerhalb der regulären Amtszeiten des Ordnungsamts der Gemeinde, Aufbringen des (seit Frühjahr 2017 zugesagten) "Tempo 30"-Farbteppichs an der Ecke Hardtweg/Lerchenweg, Parkmarkierungen auf den Straßen sowie nicht zuletzt Schilder, die auf die Fahrbahnenge im Bereich der Bushaltestelle sowie des oberen Hardtwegs hinweisen.

Zur allgemeinen Entlastung der Verkehrssituation am Gleiberg wünschen sich die Anwohner unter anderem eine verbesserte "Bussi-Struktur", da das Anrufsammeltaxi-System nicht angenommen wird, Parkplatzmarkierungen und Fahrbahnmarkierungen auf den Rechts-vor-Links-Kreuzungen sowie nicht zuletzt ein Durchfahrtsverbot im Hardtweg für Lieferwagen, Lkw und Busse, die von Gießen kommen.

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