Die Wißmarer und das Fettnäpfchen

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Da ist der noch junge Arbeitskreis "Erinnerungen", der sich in Wißmar im Sommer formiert hat, doch glatt in ein Fettnäpfchen getreten. Ungewollt und ohne jegliche böse Absicht. Aber wie das so ist mit den Stolperfallen im Leben…

Was war passiert? Bei der jüngsten Zusammenkunft der Wißmarer Orts- und Heimatkundigen wurde zusammengetragen, was man über längst verstorbene Wißmarer "Originale" wusste - Männer und Frauen, die ob ihres Charakters oder ihrer Eigenheiten eine besondere Rolle im Dorfgeschehen spielten.

Viele der Erinnerungen mögen die Nachgeborenen schmunzeln lassen. Aber wenn man sich längst Vergangenes heute wieder vergegenwärtigt, dann mag es sein, dass nicht mehr alles so ganz genau präsent ist. So wurde einem der Wißmarer Altvorderen ein großer Durst zugeschrieben, dem er auch seinen Spitznamen verdankte - die heute noch im Dorf lebenden Nachfahren fühlten sich ob der nun erfolgten öffentlichen Darlegung unangenehm berührt, sahen denn Vorfahr zu Unrecht in ein gar nicht so feines Licht gerückt.

"Es war und ist beileibe nicht unsere Absicht gewesen, das Andenken früherer Wißmarer Bürger zu verunglimpfen", findet Rolf Henrich, einer der Initiatoren und Sprecher, namens der Gruppe entschuldigende Worte. Und bittet im Namen des Arbeitskreises "Erinnerungen" darum, den Faupax nicht allzu hoch zu hängen; getreu dem Motto: "Mir saan Wissemerer - mir bleiwe eus einig." (so)

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