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Inzwischen nicht mehr wegzudenken ist im Rahmen der Golden Oldies das Festival junger Chöre. Alle zwei Jahre findet es statt – mithin zum siebten Mal. Sechs Chöre ließen auf ihre Art und Weise an der großen Bühne in der Turnhallenstraße die Zeit der 50er bis 80er Jahre wieder präsent werden. Wegen eines heftigen, stürmischen Regenschauers musste die Veranstaltung kurz nach Beginn für gut eine halbe Stunde unterbrochen werden, um danach ungetrübt und unbeeindruckt fortgesetzt werden zu können.

Inzwischen nicht mehr wegzudenken ist im Rahmen der Golden Oldies das Festival junger Chöre. Alle zwei Jahre findet es statt – mithin zum siebten Mal. Sechs Chöre ließen auf ihre Art und Weise an der großen Bühne in der Turnhallenstraße die Zeit der 50er bis 80er Jahre wieder präsent werden. Wegen eines heftigen, stürmischen Regenschauers musste die Veranstaltung kurz nach Beginn für gut eine halbe Stunde unterbrochen werden, um danach ungetrübt und unbeeindruckt fortgesetzt werden zu können.

Vielleicht hätte man doch zuerst "Let the sunshine in" singen müssen, sinnierte – wenn auch humorvoll angemerkt – Georg Schlierbach, Vorsitzender der Sängervereinigung Gleiberg, der die vielen Gästen begrüßte. Die Zeit des Wirtschaftswunders – für die die Golden Oldies stehen – das waren nicht nur Autos und Petticoats, das war auch die Geburt einer besonderen musikalischen Stilrichtung, die ihre Prägung in Rock, Pop, Swing und Rock’n’Roll ebenso fand wie im Schlager.

Spezielle Outfits

Von all dem hatten die Chöre etwas zu bieten. Den Opener machten, quasi als "Special Guest", die Chöre "45Searching" Rodheim-Bieber, und die "Liederbrücke" Heuchelheim. Unter Leitung von Andreas Stein war zunächst "We can work it out" zu hören. Nach "The Time of My Life" setzte der große Regen mit Sturm ein und danach ging es – wie passend – mit "One Fine Day" weiter. Und ein solcher blieb es auch, bis nach gut drei Stunden das Chorfestival zu Ende ging. Die Sängervereinigung Gleiberg trat zusammen mit dem Chor "Unerhört" Odenhausen auf. Ebenfalls unter dem Dirigat von Andreas Stein wurde von Billy Joel "For the longest Time" präsentiert, um dann mit "Mama Loo" an die Les Humphries Singers zu erinnern. "Wir wollen sie mit jungen Chören aus der Region davon überzeugen, dass Chorgesang noch lange nicht gestorben ist", hatte Schlierbach während der Begrüßung gesagt.

"Überzeugungsarbeit" leisteten auch der Chor "Sing und Swing" des Gesangvereins Eintracht Rodheim-Bieber (Leitung Rainer Geitl), der Chor "Cantelo" aus Weipoltshausen (Leitung Jürgen Kunz), "Modern Voices" aus Watzenborn-Steinberg und "Vocal Pur" von der Sängervereinigung Germania-Eintracht Wißmar (Leitung Patrick Schauermann).

Allen Akteuren war gemeinsam der ebenso unüberhörbare wie auch unübersehbare Spaß am Singen. Viele der Sänger hatten sich mit speziellen Outfits dem Thema "Golden Oldies" angepasst und versprühten zusätzlichen Charme. Das Festival wurde gewissermaßen zum Happening. Chorgesang einmal ganz anders, und die Gäste ließen sich anstecken, tanzten mit, sangen mit.

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